BGN

Zukünftig ein Drittel weniger BG-Vorschriften

Die Vorschriften der Berufsgenossenschaften werden um ein Drittel reduziert. Das hat die Mitgliederversammlung des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) in Magdeburg beschlossen. Statt 128 gelten dann nur noch 85 BG-Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Mit diesem Beschluss leistet die gesetzliche Unfallversicherung einen durchgreifenden Beitrag zur Entlastung der Betriebe von unnötigem bürokratischem Ballast - ohne dass die Sicherheit der Beschäftigten darunter leidet. Die BGN hat hierzu Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung und -beseitigung für alle Branchen und Arbeitsbereiche der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes sowie des Backhandwerks erarbeitet. Derzeit wird geprüft, auf welche Vorschriften noch verzichtet werden kann. Mittelfristig sollen etwa zehn Basisvorschriften ausreichen, um Betrieben Leitlinien für ihre Präventionsarbeit und -verantwortung zu geben. Dies ist ein Vorteil für kleine und mittelgroße Unternehmen, die nicht über eigene Arbeitsschutzabteilungen verfügen.




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