Alnatura Campus

Tibits kommt nach Darmstadt

Das Schweizer Bio-Konzept Tibits kommt 2019 nach Deutschland. So könnte der Campus in Darmstadt inklusive Restaurant aussehen.
Tibits
Das Schweizer Bio-Konzept Tibits kommt 2019 nach Deutschland. So könnte der Campus in Darmstadt inklusive Restaurant aussehen.

Der deutsche Bio-Pionier Alnatura und das schweizerische Familienunternehmen Tibits machen gemeinsame Sache: Auf dem neu entstehenden Alnatura Campus in Darmstadt eröffnet im Januar das erste Tibits-Restaurant Deutschlands.

Auf einem ehemaligen Kasernengelände im Südwesten Darmstadts entsteht derzeit ein großzügiger Campus von Alnatura – eine deutsche Marke, die sich seit rund 35 Jahren dem Vertrieb von Bio-Lebensmitteln verschrieben hat. Auf dem rund 55.000 Quadratmeter großen Gelände wird das europaweit größte Bürogebäude aus Lehm gebaut. Es soll einmal Platz für 500 Mitarbeiter bieten.


Neben dem neuen Unternehmenssitz von Alnatura umfasst der Campus einen öffentlichen Waldorfkindergarten, zahlreiche Schul- und Erlebnisgärten – und ab Januar auch das erste Tibits-Restaurant Deutschlands. "Sowohl das Tibits als auch Alnatura verschreiben sich aus Überzeugung dem Prinzip der Nachhaltigkeit", heißt es in einem ersten Statement zur Unternehmung.

Das Angebot in Darmstadt soll grundsätzlich dem Angebot der Schweizer Tibits-Restaurants entsprechen. Allerdings werden, wenn immer möglich und sinnvoll, die qualitativ hochwertigen Bio-Produkte von Alnatura ins Angebot eingearbeitet.

Regionales Liefernetz

"Unser Küchenteam legt großen Wert darauf, mit naturbelassenen Produkten ohne Zusatzstoffe zu arbeiten. Wenn uns also Bio-Produkte qualitativ und kulinarisch überzeugen, setzen wir sie auch ein. Hierzu bauen wir auch in Deutschland ein regionales Lieferantennetz auf, bei dem uns die Erfahrungen von Alnatura besonders zu Beginn sehr behilflich sind. Wir starten mit 80 bis 90 Prozent Bio-Anteil", sagt Tibits-Gründer Reto Frei.
Über Tibits

Tibits steht für vegetarische und vegane Küche. Seit dem Jahr 2000 bietet der Familienbetrieb der Gebrüder Christian, Daniel und Reto Frei und Rolf Hiltl seinen Gästen von morgens bis abends eine Auswahl von über 40 frisch zubereiteten Gerichten. Das Herzstück jedes Tibits Restaurants ist ein Schlemmerbuffet mit Salaten, heißen Gerichten und Desserts. Tibits-Restaurants gibt es bisweilen in Basel, Bern, London, Winterthur, Zürich, Luzern, St. Gallen, Lausanne und bald eben auch in  Darmstadt.


Auch auf die Bedürfnisse und Besonderheiten von deutschen Gästen möchte das Tibits eingehen. Bereits jetzt tüfteln die Entwicklungsköche an vegetarischen und veganen Varianten von typisch deutschen Gerichten. "Vielleicht gibt es bald eine vegane Darmstädter Bio-Currywurst", sagt Reto Frei. "Die würden wir dann selbstverständlich auch unseren Gästen in den Schweizer Restaurants nicht vorenthalten", heißt es.

In Lausanne

Unlängst eröffnete Tibits ein weiteres Restaurant am Bahnhof in Lausanne - der achte Standort der Kette und die erste Filiale in der Westschweiz. 40 Mitarbeiter arbeiten in dem Restaurant, Platz gibt es für 150 Personen.
Über Hiltl
Das "Haus Hiltl" in Zürich gilt als ältestes vegetarisches Restaurant der Welt. Im Jahr 2018 feierte das Unternehmen, das aktuell in vierter Familiengeneration geführt wird, seinen 120. Geburtstag. Das Unternehmen betreibt in der Schweiz nicht nur sieben Gastro-Standorte, auch eine vegetarische Metzgerei sowie eine Kochakademie und drei Clubs zählen zum Portfolio der traditionsreichen Marke. Im Jahr 2000 startete die Kooperation zwischen den Tibits-Gründern Frei und der Familie Hiltl.

Das Tibits-Konzept baut auf der Erfahrung von Hiltl auf - im Jahr 2000 startete die Kooperation, nachdem Rolf Hiltl, Inhaber in vierter Generation vom Haus Hiltl, nachdem er auf das Konzept der Familie Frei aufmerksam gemacht wurde: "Die Chemie stimmte auf Anhieb, die Ergänzung war perfekt. Gastronomisch baut Tibits auf der über 100-jährigen Erfahrung von Hiltl auf, Tradition und Innovation werden so auf ideale Weise miteinander verbunden", heißt es in einer Pressemitteilung.



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