Apleona

Wie viel CO₂ pro Mahlzeit?

Das "Foodprint"-Logo von Apleona zeichnet das klimafreundlichste Gericht des Tages aus.
Apleona HSG Culinaress
Das "Foodprint"-Logo von Apleona zeichnet das klimafreundlichste Gericht des Tages aus.

Apleona HSG Culinaress wird künftig im Speiseplan von Betriebsrestaurants den CO2-Wert zu jedem Essen angeben – sowohl vor Ort als auch in der Culinaress-App. Damit strebt das Unternehmen eine Vorreiterrolle in puncto Klimafreundlichkeit an. Das Konzept "Foodprint" wird zunächst im Park Casino in Taufkirchen bei München eingeführt.


Die Angabe des sogenannten "carbon foodprint" eines Menüs soll es den Gästen ermöglichen, sich für ein klimafreundlicheres Angebot zu entscheiden. Das Pilotprojekt ist am 6. März im Betriebsrestaurant in Taufkirchen mit täglich ca. 1.600 Tischgästen gestartet.

„Der Markt und die Kunden verlangen inzwischen verstärkt professionelle Lösungen für eine gesunde und umweltfreundliche Ernährung.“
Holger Hartmann, Geschäftsführer Apleona HSG Culinaress

Klimafreundliche Menüwahl

Für jedes Gericht sollen die CO₂-Emissionen tagesaktuell berechnet werden. Im Speiseplan vor Ort sowie in der Culinaress App wird diese Klimabilanz in drei Stufen mit genauen Werten angezeigt. Besonders umweltschonende Angebote werden durch den Foodprint-Award mit einem eigens entworfenen Logo ausgezeichnet. Diese Menüs verursachen im Vergleich mit den anderen durchschnittlich etwa 50 Prozent weniger CO₂-Emissionen.

Nachhaltige Unternehmensphilosophie

Holger Hartmann, Geschäftsführer Apleona HSG Culinaress betont: „Durch die Verknüpfung unseres Warenwirtschaftssystems mit der CO₂-Datenbank unseres Partners Eaternity sind wir mit unserem einzigartigen Klimaprojekt ein entscheidendes Stück vorangekommen.“

Hohe CO2-Belastung durch unser Essen

Rund ein Drittel aller konsumverursachten Treibhausgas-Emissionen weltweit entstünden laut Apleona-Information durch die Produktion von Nahrungsmitteln. Im Umkehrschluss bedeute dies, dass eine CO2-bewusste Ernährung unser Klima nachhaltig entlasten könnte. Da das Thema allgemein dem Interesse und Zeitgeist der Kunden entspreche, soll das klimafreundliche Konzept Foodprint auch in weiteren Restaurants eingeführt werden.

Die Summe macht's

In die Klimabilanz unserer Nahrungsmittel fließen vor allem Produktion, Lagerung, Transport und Verarbeitung mit ein. Je kürzer die Lagerzeit, zum Beispiel, und je kürzer der Transportweg, desto besser.





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