Aral | Coffee to go

Mehrweg-Vorstoß

Ab dem 1. Februar bieten 900 Aral-Tankstellen in Deutschland Getränke-to-go in Mehrwegbechern an.
Recup
Ab dem 1. Februar bieten 900 Aral-Tankstellen in Deutschland Getränke-to-go in Mehrwegbechern an.

Mehrwegbecher on tour. Als einer der größten Coffee-to-go-Anbieter Deutschlands kooperiert Aral mit dem Münchner Pfandbecher-Start-up Recup. Ab dem 1. Februar werden deren Mehrwegbecher an 900 Tankstellen eingeführt.

Weniger Abfall, gleicher Genuss, lautet das Motto von Aral. An allen teilnehmenden Tankstellen können Kunden ihren Kaffee in einem Mehrwegbecher mitnehmen. Die Pfandgebühr beträgt 1 Euro. Beim nächsten Besuch in einem Aral-Tankstellenshop wird der benutzte Becher abgegeben oder gegen einen frischen Kaffee im frischen, sauberen Becher ausgetauscht. Für hygienische Sauberkeit sorgen die Spülmaschinen vor Ort, informiert Aral.

"In der öffentlichen Diskussion wird zunehmend über die Verwendung von Einwegverpackungen diskutiert. Durch die Kooperation mit Recup bieten wir den Kunden jetzt an den teilnehmenden Tankstellen eine nachhaltige Alternative für den Kaffeegenuss unterwegs – ohne Abstriche beim Geschmack", erklärt Mechthild Menke, Leiterin Shopgeschäft bei Aral.

Langlebig und geschmacksneutral

Mit dem neuen Partner Aral wächst das Netz des Recup-Pfandsystems um 20 Prozent an, erläutert Recup-Gründer Fabian Eckert. "Mehrwegsysteme sind für den flächendeckenden Einsatz gedacht. Je dichter das Netzwerk aus Recup-Partnerbetrieben gewoben ist, desto einfacher lässt sich das Pfandsystem in den Alltag integrieren und umso mehr Einwegbecher werden eingespart", sagt er.

Die Mehrwegbecher bestehen laut Anbieter aus vollständig recyclebarem Kunststoff, der bis zu 1.000 Spülmaschinenreinigungen schadlos überstehe. Bei Aral und tausenden weiteren Akzeptanzstellen in ganz Deutschland sind die Becher in drei Größen erhältlich: 0,2 Liter, 0,3 und 0,4. Ein Recup-Deckel passt auf alle Bechergrößen, gehört jedoch nicht zum Pfandsystem, sondern kann dazu gekauft werden. 

Bei Aral entscheiden die Tankstellenpartner jeweils selbst, ob sie am Recup-System teilnehmen. Die blau-weiße Tankstellenmarke geht davon aus, dass im Laufe des Jahres mehr als die Hälfte der insgesamt rund 2.400 Standorte den Pfandbecher anbieten könnte. Mit den ersten 900 wächst das Recup-Netz auf mehr als 6.000 Akzeptanzstellen in Deutschland.
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