Aramark / Re-Start Betriebsgastronomie

Fiebermessen vor Dienstbeginn

Mit verschiedenen Aktionsmaterialien sensibilisiert Aramark die Gäste.
Aramark
Mit verschiedenen Aktionsmaterialien sensibilisiert Aramark die Gäste.

Um die Gesundheit aller Gäste und Mitarbeiter der Betriebsrestaurants in den kommenden Monaten zu gewährleisten, hat der Contract Caterer Aramark ein ausgefeiltes Konzept entwickelt. Es umfasst sowohl strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen als auch ein Kommunikationspaket inklusive Leitfaden für die Gäste.

So hat Aramark eine Maskenpflicht für die Mitarbeiter eingeführt. Jeder Angestellte wird mit wiederverwendbaren Schutzmasken aus Textilmaterial ausgestattet, die in allen Bereichen getragen werden müssen. Bereits 42.000 mit Aramark-Logo gebrandete Masken wurden über eine Lieferantenverbindung von Aramark Tschechien für die deutschen Betriebe produziert.

Zudem wurden alle Betriebe in Deutschland mit medizinischen Infrarot-Thermometern ausgestattet, um die Gesundheit der Mitarbeiter bereits vor Dienstbeginn zu checken. Das Fiebermessen ist laut Aramark kontaktlos, freiwillig und anonym, das Unternehmen erfasst dabei nach eigenen Angaben keine Daten. Alle Mitarbeiter werden darüber hinaus auf die Abstandsregelungen zu Kollegen und Gästen, Hygieneregeln und zusätzliche Maßnahmen wie das Verwenden von Schutzhandschuhen hingewiesen.

Plexiglasabtrennung als Option

Neben besonderen Hygienemaßnahmen auf Seiten der Mitarbeiter verändert sich auch das Bild der Betriebsrestaurants. Um die Abstände im Gästebereich zu vergrößern, wird die Anzahl an Sitzplätzen reduziert. Die Installation von Plexiglasabtrennungen auf den Tischen zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen bietet Aramark seinen Kunden als Option an. Auch das Speiseangebot wird der aktuellen Situation angepasst, so müssen alle Lebensmittel und Gerichte entweder gut verpackt oder abgedeckt sein. Generell gilt es, sämtliche möglichen Infektionsquellen zu vermeiden. Deshalb werden beispielsweise auch Besteck, Gläser und Servietten von Mitarbeitern ausgegeben, anstatt wie üblich für die Gäste zur freien Verfügung zu stehen.

Um weiterhin alle Gäste zu versorgen und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten, setzt Aramark auf spezielle Maßnahmen zur Leitung des Besucherstroms. So wird etwa die maximale Anzahl an Gästen limitiert oder eine Versorgung in Etappen eingeführt. Sie werden zuvor individuell den Regelungen des jeweiligen Bundeslandes angepasst und mit den zuständigen Behörden und Kunden abgestimmt.

Kooperation der Gäste wichtig

„Neben außerordentlicher Vorsicht und Engagement auf Seiten der Mitarbeiter setzen wir auch auf die Kooperationsbereitschaft unserer Gäste. Gerade jetzt müssen alle an einem Strang ziehen“, so Jürgen Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung Aramark Deutschland. 

Mit speziellen Postern zu Hygieneregeln und dem Einhalten von Abstand im Eingangsbereich tritt Aramark bewusst in den Dialog mit den Gästen und appelliert an die Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Bodenmarkierungen an der Ausgabe und im Kassenbereich geben Orientierung. An der Ausgabe und im Gästebereich sind weitere Informationen platziert, zum Beispiel, welche Sitzplätze genutzt werden können und welche nicht.

Damit der Besuch im Betriebsrestaurant auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen Spaß macht, wurde ein Teil der Botschaften mit einem Augenzwinkern gestaltet. "'Drei Baguettes Abstand, bitte!' steht zum Beispiel auf einigen Bodenmarkierungen. Das entspricht mindestens 1,5 Metern", sagt Thomas Beetz, Abteilungsleiter Risk Management bei Aramark.

Über Aramark
Als Anbieter für Catering und Service Management zählt Aramark in Deutschland zu den führenden Dienstleistern in diesem Markt. Rund 9.400 Mitarbeiter sind bundesweit für die Aramark Holding Deutschland GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg tätig. Das zweitgrößte Catering-Unternehmen in Deutschland betreut etwa 500 Kunden in den Bereichen Betriebsgastronomie, Sport-, Freizeit- und Messegastronomie sowie Klinik-, Senioren-, Schul- und Kita-Catering. Hinzu kommen rund 4.000 Unternehmen, die von Aramark Refreshment Services beliefert werden. Den Jahresumsatz 2019 des Unternehmens schätzt gv-praxis auf 588 Mio. € (+ 6,3 %).



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