Aramark

Das snackt!

Leckere Mini-Mahlzeiten vom Backsnack bis zur Bowl bietet das Konzept "Die Snackerei".
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Leckere Mini-Mahlzeiten vom Backsnack bis zur Bowl bietet das Konzept "Die Snackerei".

Viel Einkaufserlebnis und Wohlfühlatmosphäre verspricht Aramark seinen Kunden mit dem innovativen Shop-Konzept "Die Snackerei". Seit gut einem Jahr am Start, besticht das Format mit frischen, handwerklich zubereiteten Mini-Mahlzeiten.

Dieser Text erschien zuerst in der Juli/August-Ausgabe der gv-praxis. Jetzt im E-Paper lesen .

Die Zeichen stehen auf Wandel: Der Dreiklang aus Vor-, Haupt- und Nachspeise als die deutsche Idee einer Mahlzeit löst sich auf. Stattdessen isst der hungrige Konsument heute lieber, wenn er Zeit, Lust und Hunger hat. Und statt Einfalt auf dem Teller wünscht er sich tägliche Vielfalt auf die Hand in Form von kleinen Snacks. Ein Trend, den auch Uwe Dederichs seit Langem beobachtet. Als Retail-Manager im Bereich Business Support Services bei Aramark hat er ständig einen Blick auf die sich verändernden Ansprüche und Anforderungen von Kunden und Gästen, die flexible Arbeitszeitmodelle, Individualisierung und Zeitgeist mit sich bringen. Das Thema Snacking gewinnt von Jahr zu Jahr stetig an Bedeutung. „Das hat uns motiviert, die gesamte Thematik attraktiv und individuell zu entwickeln, um Atmosphäre, Angebot und Vielfalt mit unserem neuen Konzept ‚Die Snackerei’ optimal in Szene zu setzen“, erklärt Dederichs.


Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich ein extrem zeitgeistiges modulares Shop-Konzept, das je nach Kundenwunsch an das Betriebsrestaurant angedockt oder als separate Verkaufsstelle im Unternehmen platziert wird. „Wir haben uns für das neu entwickelte Format international umgeschaut und inspirieren lassen“, erzählt der Handelsprofi. Ziel sei es, den Gästen ganztägig ein Einkaufserlebnis in Wohlfühlatmosphäre zu bieten, ähnlich wie bei einem Marktbesuch am Wochenende mit opulenten Ständen und frischen, attraktiven Angeboten.

 

Fokus auf Design

Viel Wert hat Aramark bei der Entwicklung auf das Design gelegt. So punktet „Die Snackerei“ in zwei Gestaltungsformen: Industrial und Marketplace. Die Auftraggeber können frei entscheiden, welche Optik sie in der Snackerei in ihrem Betrieb verfolgen. Es gibt immer einen bedienten Bereich sowie eine Selbstbedienungs- und Impulszone. „Kommunikative und entschleunigende Sitzbereiche laden zum Verweilen ein“, erläutert Dederichs. Doch wie sieht heute konkret ein Konzept zum Wohlfühlen aus? Das hänge ganz vom Unternehmen und der Zielgruppe ab. Beim Design-Konzept „Industrial“ sind die Möbel klar und gradlinig gestaltet. Pendelleuchten im Industrie-Look hängen über dem Tresen. Die Wände sind aus Backstein und die Möbel mit Fliesen verziert. Die Kombination der Materialien verleiht dem Raum einen puristischen Industriecharme.

Von süß bis herzhaft

Beim Gestaltungskonzept „Marketplace“ seien die Regale hingegen wie kleine Verkaufsstände aufgebaut und erinnerten an die Einkaufsatmosphäre einer Markthalle. Hier vermitteln Kisten, Blenden und Lamellen in Holzoptik Wärme und Natürlichkeit. Schiefertafeln hängen über den Regalen und informieren den Gast über das reichhaltige Angebot, das je nach Tageszeit wechselt. „Wir legen ein besonderes Augenmerk auf frische, gesunde und handwerklich verarbeitete Produkte“, sagt Dederichs. Das Repertoire sei vielfältig und reiche von herzhaft und süß über kalt und warm bis hin zu vegetarisch. In den Regalen ringen ganztägig frisches Obst, Joghurts und selbst gemachte Müslis sowie innovative Backsnacks um die Gunst der Besucher. „Zusätzlich haben wir frische Salate und kleine Mahlzeiten im Sortiment wie etwa Bowls und Wraps. Allerdings richten wir uns hier ganz nach Kundenwunsch.“ Im Prinzip sei alles möglich. Kaffeespezialitäten, Tee und gekühlte Getränke runden das Angebot ab.

Neben den beliebten Snack-Klassikern werden auch regionale Spezialitäten angeboten. Dabei versuche man so weit wie möglich regionale Produkte zu beziehen – gleich, ob Backwaren vom lokalen Bäcker oder innovative Trendgetränke von der Manufaktur nebenan. Ein hoher Anspruch. Derzeit lädt "Die Snackerei" an vier Standorten bundesweit zum Verweilen ein. Weitere sind geplant. "Wir wollen das Konzept sukzessive bei unseren Kunden integrieren", sagt Uwe Dederichs. Im Zeitalter der "Snackifikation", wie die Trendforscherin Hanni Rützler postuliert, dürfte dies wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis "Die Snackerei" in aller Munde ist.

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