Bericht von Knorr und WWF

Future 50 Foods – Zutaten für die Zukunft


Future 50 Foods – 50 Lebensmittel mit Zukunft
Knorr/WWF
Future 50 Foods – 50 Lebensmittel mit Zukunft

Zusammen mit der Naturschutzorganisation WWF hat die Unilever-Marke Knorr den Bericht "Future 50 Foods" in Paris vorgestellt. Der Bericht listet 50 Zutaten auf, die zukunftsfähig sowie gut für Mensch wie Umwelt sind.

Die Auswahl der "Future 50 Foods" basiert auf dem Bericht der EAT-Lancet-Kommission, der im Januar 2019 veröffentlicht wurde, sowie dem Living Planet-Bericht des WWF, vorgestellt im Oktober 2018. Verfasst wurde der Future 50 Foods-Bericht gemeinsam von Knorr, dem WWF England und
Dr. Adam Drewnowski, Direktor des Center of Public Health Nutrition der University of Washington.

Bei den 50 empfohlenen Lebensmitteln handelt es sich um eine Kombination aus bekannten, wenn auch selten verwendeten Produkten, wie Linsen, Wildreis und Grünkohl, und weniger bekannten Lebensmitteln wie Hirse, Kürbisblüten und Luzerne. Ausgewählt wurden diese aufgrund ihrer Nährwerte, ihrer relativen Umweltauswirkungen und ihres Geschmacks. Für jede Region, zum Beispiel Deutschland, Österreich und die Schweiz, wurde zudem eine eigene Auswahl getroffen, die auf die jeweilige lokale Verfügbarkeit und Akzeptanz abgestimmt ist.

Drei Veränderungen im Fokus

Der Future 50 Foods-Bericht legt laut Knorr seinen Fokus auf drei Veränderungen, die große Wirkung zeigen können, sowohl für die Gesundheit als auch die Umwelt:
  1. Eine größere Vielfalt und mehr Gemüse auf dem Speiseplan
  2. Pflanzliche Proteinquellen anstelle von Fleisch, Geflügel, Milchprodukten und Fisch
  3. Mehr Abwechslung bei der Kohlenhydrataufnahme
Als Beispiele für die bisherige recht einseitige Ernährung hat der Bericht einige Zahlen zusammengetragen: Drei Getreidesorten machen aktuell 60 Prozent ser gesamten Ernährung aus. 75 Prozent der  konsumierten Kalorien stammen aus nur zwölf pflanzlichen und fünf tierischen Lebensmitteln – dabei gibt es weltweit mehr als 20.000 essbare Pflanzenarten. Diese Ernährungsweise fördere Monokulturen und schade der Umwelt.

Die komplette Studie in englischer Sprache ist auf der Unternehmenswebsite als PDF verfügbar.


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