Berlin Food Kollektiv

Kollektiv zeigt digital Zusammenhalt

Logo des Kollektivs
BFK
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„Wir sind sozial relevant, ökologisch relevant, gesundheitsrelevant und systemrelevant“ – so die Botschaft der ersten digitalen Aktion #facesbehindplates des neu formierten Berlin Food Kollektivs aus Restaurants und Hotels.

Mit seiner ersten digitalen Aktion #facesbehindplates will der Berliner Zusammenschluss aus Hotels und Gastro-Betrieben der Krise eine eigene Antwort entgegensetzen: Kooperation. #facesbehindplates soll Aufmerksamkeit schaffen für die Vielzahl von Akteuren, die in bzw. von der Gastronomie beschäftigt und so auch durch die Corona-Krise betroffen sind. Das Kollektiv lädt deutschlandweit Gastronomen ein auf ihren Instagram-Kanälen Porträts all der Menschen zu zeigen, die an einem jeweiligen Gericht direkt und indirekt beteiligt waren: Von den Angestellten und Betreibern der Betriebe bis hin zu den Zulieferern, Lebensmittelproduzenten, Handwerkern, Putzkräften oder Freiberuflern.

„Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, wer die Gastronomie überhaupt zu dem macht, was sie ist – wie viele Personen in unterschiedlichsten Funktionen eigentlich hinter dem Erlebnis stehen, das wir dem Gast jeden Tag bieten. Und wie viele Menschen letztendlich durch die Einbrüche in der Gastronomie betroffen sind. Dabei geht es uns nicht um Krisenstimmung, sondern um die Wertschätzung für den immensen gesellschaftlichen bzw. kulturellen Beitrag, den all diese Menschen tagtäglich gemeinsam leisten”, erklärt das Kollektiv.

In dem Zusammenschluss vereint haben sich über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Namen wie die Hotels Michelberger, Oderberger, Orania, die Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig, Horváth, Restaurant Tim Raue, genauso wie jüngere Vertreter einer vorwärtsgewandten Berliner Speisekultur wie CODA, Lode & Stijn, Brlo Brwhouse, Tulus Lotrek und Otto.

 

„Wir wollen einen Beitrag zu einer besseren deutschen Speisekultur leisten, die sich vielleicht schon bald mit Städten wie Paris oder Kopenhagen messen kann. “
Berlin Food Kollektiv

Anders als vor allem wirtschaftlich-fokussierte Interessenverbände lege man den Fokus auf geteilte Werte und den Blick in eine wünschenswerte Zukunft: Eine enge Zusammenarbeit anstelle von Konkurrenz, um Themen wie Nachhaltigkeit, Produktqualität, Inklusivität, die kulturelle und soziale Funktion der Gastronomie in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und schließlich auch die Entwicklung von Berlin zu einer europäischen und weltweiten Food-Hauptstadt anzutreiben.

"In den letzten Jahren hat sich die Berliner Gastronomie Landschaft zu einem fantastischen Ökosystem entwickelt, das nicht nur etlichen Menschen verschiedenster Berufe zu Brot und Butter verhilft, sondern sich zudem für direkte, werthaltige und nachhaltige Beziehungen zu Bauern und Produzenten und einem verantwortungsvollen Umgang mit MitarbeiterInnen und PartnerInnen einsetzt. Mit unserem Flashmob möchten wir die abstrakte Wichtigkeit der Gastronomie für die deutsche Wirtschaft in etwas sehr Menschliches und Greifbares verwandeln,” erklärt das Kollektiv.


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