Berlin

Food Mover Awards verliehen

Die vier Gewinner: Bärbel Ring, Patrick Wodni, Lars Odefey und Thomas Imbusch (v.l.)
Dirk Mathesius
Die vier Gewinner: Bärbel Ring, Patrick Wodni, Lars Odefey und Thomas Imbusch (v.l.)

Köche, Gastgeber und Produzenten, die die New German Cuisine prägen und gestalten, haben erstmals bei der "Berlin Food Night" Preise erhalten.

Am 22. Oktober 2019 haben den Food Mover Award Vertreter aus vier Kategorien erhalten.
  • Kategorie Best Chef:
    Thomas Imbusch, Restaurant 100.200, Hamburg
  • Kategorie Best Sommelière:
    Bärbel Ring, Söl’ring Hof, Rantum auf Sylt
  • Kategorie Best Producer:
    Lars Odefey, Odefey & Töchter, Uelzen
  • Kategorie Game Changer:
    Patrick Wodni

Die Moderatoren des Awards – Nadine Uhe, Redaktionsleiterin der B-EAT und Jan Spielhagen, Editorial Director Food bei Gruner + Jahr – über die Ausgezeichneten:
  • "Tomas Imbusch steht mit seinem mutigen und zukunftsträchtigen Konzept für eine neue Art von Fine Dining in Deutschland.
  • Als Sommelière, die eine außergewöhnliche Weinkarte über einen so langen Zeitraum prägt und auf konstant hohem Niveau hält, ist Bärbel Ring eine Ausnahmeerscheinung in der Branche.
  • Lars Odefey geht es um Produktqualität, wie man sie sonst nur in Frankreich findet. Und um Lebensqualität für seine Tiere, die 120 bis 180 Tage in kleinen Gruppen auf ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen leben, viermal so lange wie ein konventionell gehaltenes Huhn.
  • Mit seinem neuen Projekt 'Kantine Zukunft Berlin' hat Patrick Wodni den offiziellen Auftrag, innerhalb von drei Jahren die Berliner Gemeinschaftsverpflegung nach Kopenhagener Vorbild zu verändern: Ein Bio-Anteil von 60 Prozent ist das Ziel, aufgewärmte Tütenkost soll frisch Gekochtem aus der Region weichen. Eine Aufgabe, mit der er zwangsläufig auch die Landwirtschaft in Berlin und Brandenburg verändern wird."
Mitglieder der Jury
Aus der Gastronomie-Branche: Marie-Anne Raue, Billy Wagner, Hendrik Haase, Sven Elverfeld und Franz Keller. Food-Journalisten: Lorraine Haist und Per Meurling.  Vertreter der Initiatoren: Alexandra Laubrinus und Jan Spielhagen.

Der Award ist ein Kooperationsprojekt des B-EAT-Magazins von Gruner + Jahr und der Berlin Food Week. Die beiden Partner wollen eine Plattform für die junge Bewegung der "New German Cuisine" schaffen und deren Akteure fördern. Die Verleihung fand vor 300 geladenen Gästen im Rahmen der Berlin Food Night statt, dem Opening Event der diesjährigen Berlin Food Week.

Die Berlin Food Week präsentiert bis einschließlich Sonntag die Vielfalt der Food- und Gastro-Szene der  Hauptstadt bei zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet. Das diesjährige Motto des Food-Festivals lautet "Regional trifft International".

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