Berlin

The Barn feiert Premiere im Sony Center

Rendering der neuen Location von The Barn im Sony Center Berlin.
The Barn
Rendering der neuen Location von The Barn im Sony Center Berlin.

Der Pionier der Third-Wave-Bewegung in Deutschland, Ralf Rüller, hat Anfang September sein achtes Café in der Hauptstadt eröffnet. 2010 in Mitte gestartet, hat der Gründer und CEO allein in den vergangenen zwölf Monaten fünf neue Standorte eröffnet.

Bislang betreibt The Barn ausschließlich Kaffeebars in historischen Gebäuden wie Café Kranzler, Weinhaus Huth und am Hackeschen Markt. Mit dem Sony Center ist der Kaffee-Spezialist nun erstmals in eine moderne Location gezogen. Das neue Café liegt auf der Nordseite des Gebäudes, gegenüber dem Tiergarten. Das Interior soll die leichte Glas-Architektur von Helmut Jahn reflektieren. Rüller wählte einen puristischen Look, inspiriert durch seine Reisen zu Wholesale-Kunden in Schanghai, Tokio und Seoul.

Kernstück der 60 Quadratmeter großen Unit bildet die neun Meter lange Bar. Sitzplätze gibt es für 35 Gäste. Die Industrie-Leuchten, die Signatur-Hocker und -Tische verbinden das Interieur der acht Cafés miteinander. „Wir sind Spezialisten, die in einer Welt des schnellen Konsums und eintönigen Konzepten immer seltener werden. Deswegen ist es mir wichtig, unseren Standorten eine klare Individualität und Wertigkeit zu geben“, so Rüller.

Puristisches Interieur mit Signatur-Hockern und -Tischen.
The Barn
Puristisches Interieur mit Signatur-Hockern und -Tischen.


Auf der Karte stehen handgebrühte Filterkaffees, Single Origin Espressos, saisonale Signature-Drinks sowie Säfte und Tees. Frische Stullen, hausgemachte Kuchen und Lunch-Optionen bilden das Food-Angebot.
The Barn
Sein erstes Geschäft eröffnete Rüller 2010 in der Auguststraße in Berlin-Mitte. The Barn gilt als Pionier der Third-Wave-Coffee-Bewegung. Enge Farmbeziehungen, handgearbeitete Mikrolots, besondere Prozessierungstechniken, leichte Röstungen und handgebrühte Kaffees bilden Grundlagen dieser Bewegung. Um sich von kommerziellen Kaffeebars klar zu unterscheiden, verfolgt das Team rund um Ralf Rüller seit Beginn an einen kompromisslosen Qualitätsansatz: Es wird ausnahmslos mit Premium-Kaffees aus nachhaltigem und zu 100 Prozent rückverfolgbarem Anbau gearbeitet.

Seit wenigen Wochen akzeptiert The Barn kein Bargeld mehr. Rüller möchte diesen Pionierschritt in Berlin gerne gehen, da er bei seinen Reisen in andere Metropolen der Welt den starken Trend zum bargeldlosen Lebensstil immer mehr beobachtet hat.

Das Unternehmen zählt mittlerweile mehr als 80 Mitarbeiter. Demnächst wird die dazugehörige Rösterei umziehen und somit die Produktionsmengen erhöhen können.

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