Best Worscht in Town

Nächster Currywurst-Coup in Dubai (VAE)


In Dubai/Al Seef Emaar eröffnete im Januar der zweite Store der Frankfurter Currywurst-Kultmarke Best Worscht in Town.
Best Worscht in Town
In Dubai/Al Seef Emaar eröffnete im Januar der zweite Store der Frankfurter Currywurst-Kultmarke Best Worscht in Town.

Den zweiten Store in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, und damit den dritten internationalen Standort eröffnete in der zweiten Januarhälfte die deutsche Currywurst-Kette Best Worscht in Town (BWIT). "Die Eröffnung war überwältigend. Mit derartigem Andrang haben wir nicht gerechnet", sagt Gründer und Inhaber Lars Obendorfer glücklich.

Auf 30 Quadratmetern präsentiert sich der zweite Dubai-Standort des Frankfurter Kult-Imbisses in der neuen Mall Al Seef Emaar nahe des historischen Viertels. Franchisepartner Bijan Kahlipur, Venture Global FNB, ist mit der Führung des Stores betraut, der in puncto Corporate Identity und Design den deutschen Units folgt. An der Eingangstür transportiert der Slogan, was den Gast erwartet: "The original spicy German curry sausage. Create your favourite taste by combining flavours and spice". Etwa die Menü-Varianten Snackers-, X-Treme-, Mini-Minster- und Monster-Combo mit ein bis zwei Currywürsten, Pommes small oder normal sowie frischem Brot und Getränk inklusive, je nach Wahl zum Preis von 37 bis 49,50 AED.

Design und Angebot wie in Deutschland

"Wie auch das Aussehen der Stores orientiert sich das Food-Repertoire am deutschen Vorbild, nur Schweine- wird durch Geflügelbratwurst ersetzt", erklärt Lars Obendorfer. Die komplette Produktpalette wird übrigens aus Deutschland importiert. In gewohnter Manier verzichtet die Wurstmarke mit Fokus auf Take-away auf Sitzplätze. Dafür bietet der Dubai-Standort Stehplätze innen und außen. Etwa 300 Gäste pro Tag kamen in der Startphase.

80 Prozent Mitnahme-Anteil

Einen Take-away-Anteil von 80 Prozent beobachtet Obendorfer – analog zu Deutschland. "In welcher Umsatzgrößenordnung wir landen, das lassen wir auf uns zukommen, es könnten umgerechnet 50.000 Euro pro Monat werden", erklärt Lars Obendorfer entspannt.

Best Worscht in Town, Dubai: Curry-Wurst-Coup im Emirat


Expansion geht weiter

Schauplatz Airport Frankfurt: Ab April 2019 wird die kultige Wurstmarke erstmalig an einem Flughafen präsent sein. "Nicht an irgendeinem Flughafen, sondern an einem der wichtigsten und größten deutschen Flughäfen mit hohen Passagierzahlen", betont Obendorfer. "Es ist zwar eine Art Heimspiel, doch trotzdem weiß ich, dass dies ein schwieriger Standort ist. Bereits zwei Konzepte sind auf der Fläche gescheitert: Landside im Terminal 1 A in der Airport City Mall gegenüber McDonald‘s." Belastend seien die doppelt so hohen Ausbaukosten aufgrund der Sicherheitsstandards sowie die sehr hohe Miete.

Standort ist herausfordernd

Auch die Logistik wird eine größere Herausforderung sein als an konventionellen Standorten. Dreimal wöchentlich soll der Store beliefert werden. Doch Obendorfer, der die 65 Quadratmeter große Unit seinem Franchise-Partner Reimo Dreger anvertraut, ist sich sicher, dass mit einem hochmotivierten Team (6 Voll-, 3 Teilzeitkräfte) die Mono-Produkt-Formel BWIT am Airport eine Erfolgsgeschichte wird. Angebot und Konzeptauftritt werden sein wie gewohnt, die Preise werden wie üblich an Flughäfen etwas höher ausfallen. Für Airport-Mitarbeiter soll es den gewohnten Mitarbeiter-Rabatt geben. Die Öffnungszeiten: 9 bis 22 Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Über Best Worscht in Town
24 Units in Deutschland
1 Unit in Jeddah, Saudi-Arabien
2 Units in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Gäste: 300-400/Tag/Store
Fläche: 20 bis 70 qm/Store
Relation Food/Beverage: 70:30
Umsatz 2017: 11 Mio. Euro (Stand 31.12.2017), 300.000-1,8 Mio. Euro/Store und Jahr


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