Best Worscht in Town (BWIT)

Premiere am Flughafen: 25. deutsche Unit

Auf 65 Quadratmetern präsentiert sich der erste Standort des Frankfurter Kult-Imbisses am Frankfurter Flughafen.
Mark Hallstein
Auf 65 Quadratmetern präsentiert sich der erste Standort des Frankfurter Kult-Imbisses am Frankfurter Flughafen.

Schauplatz Airport Frankfurt: Am 12. April eröffnet die kultige Frankfurter Wurstmarke Best Worscht in Town (BWIT) von Gründer und Inhaber Lars Obendorfer einen 65 Quadratmeter großen Store am Frankfurter Airport. Damit ist man erstmalig an einem Flughafen präsent.

„Wir zeigen uns nicht an irgendeinem Flughafen, sondern am größten deutschen Flughafen mit den höchsten Passagierzahlen. BWIT ist nun am Tor zur Welt angekommen“, betont Gründer Lars Obendorfer in der Eröffnungsansprache. „Es ist zwar eine Art Heimspiel, doch trotzdem weiß ich, dass dies ein schwieriger Standort ist: Landside im Terminal 1 A in der Airport City Mall gegenüber McDonald‘s.“ Auch die lange Bauphase mit hohen Ausbaukosten aufgrund höchster Sicherheitsstandards sei nun geschafft. Nun gelte es, jederzeit eine Curry-Worscht bereit zu halten!

Als wahrer Fan von Currywurst und speziell der Kultmarke BWIT hatte es sich Dr. Matthias Zieschang, Mitglied des Vorstandes der Fraport AG, nicht nehmen lassen, zur Eröffnung ebenfalls einige Sätze an die Ehrengäste zu richten, bevor er gemeinsam mit Obendorfer das Absperr-Band zum "Wurst-Counter" durchschnitt. "Letztes Jahr legte unser Frankfurter Flughafen mit 114 Mio. Euro Gastronomie-Umsätzen eine Steigerung um knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr hin (Anm. d.Redaktion: und belegte im Airport-Ranking von foodservice Rang 1). Nun hoffen wir auf BWIT. Der Gastro-Umsatz am Flughafen wird weiter steigen. Als überzeugter Currywurst-Esser freue ich mich, Best Worscht in Town in unserem Konzept-Portfolio begrüßen zu können", erklärte Dr. Zieschang. 

Herausfordernden Standort meistern

Dreimal wöchentlich soll der Store beliefert werden. "Wir wissen, die Logistik wird am Airport schwieriger zu handeln sein, als an anderen Standorten", weiß Obendorfer. Doch der gewiefte Unternehmer, der die 65 Quadratmeter große Unit seinem Franchise-Partner Reimo Dreger anvertraut, ist sich sicher, dass mit einem hochmotivierten Team (6 Voll-, 3 Teilzeitkräfte) die Mono-Produkt-Formel BWIT am Airport eine Erfolgsgeschichte wird.

Best Worscht in Town: Jetzt auch am Frankfurter Flughafen


Bewährtes Wurst-Repertoire

Angebot und Konzeptauftritt gestalten sich wie gewohnt. So gibt es etwa die Menü-Varianten Snackers-, X-Treme-, Mini-Minster- und Monster-Combo mit ein bis zwei Currywürsten, Pommes small oder normal sowie frischem Brot und Getränk inklusive. Die Gäste wählen die Saucen und den gewünschten Schärfegrad. Die Preise fallen, wie üblich an Flughäfen, etwas höher aus als in Citylagen: bei den Menüs von 8,90 Euro für die Snackers-Combo bis 11,90 Euro für die Monster-Combo und bei den Einzelofferten von 3,70 für die einfache bis 6,90 für die Doppel-Curryworscht. Pommes, Mayonnaise und Getränke gehen dabei extra. Für Airport-Mitarbeiter gibt es den gewohnten Mitarbeiter-Rabatt.

Über Best Worscht in Town
Konzept Mono-Produkt-Formel (Curry-/Rinds-/Bratwurst) mit Take-away-Fokus (80 % To-go-Anteil; keine Sitzplätze)
Units 28 insgesamt; 25 in Deutschland,
1 Unit in Jeddah, Saudi-Arabien,
2 Units in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Gäste 300-400/Tag/Store
Fläche 20 bis 70 qm/Store
Relation Food/Beverage: 70:30
11 Mio. Euro (Stand 31.12.2018), 300.000-1,8 Mio. Euro/Store und Jahr
Franchise/Eigenregie 5 Eigenregie-Betriebe, 23 Franchise-Betriebe mit 12 Franchise-Nehmern, darunter einige Multi-Unit-Betreiber


Ebenfalls ein gelernter Konzept-Bestandteil: Der Standort bietet keine eigene Bestuhlung, im näheren Umfeld gibt es jedoch Sitzmöglichkeiten, die der Fraport zugeordnet sind. Die Öffnungszeiten: 9 bis 22 Uhr an 365 Tagen im Jahr. Lars Obendorfer freut sich aufs Durchstarten in der neuen Verkehrsstandort-Kategorie Airport: "Die feste Überzeugung, mit Best Worscht in Town und einem höchst motivierten Team an diesem Standort eine Erfolgsgeschichte zu schreiben, treibt mich an!" Mit welcher Frequenz täglich zu rechnen ist und welche Umsatzgrößenordnung er anvisiert, dazu sagt der Gründer entspannt: "Wir haben noch keine Erwartungen, wir lassen es auf uns zukommen."

Weiter auf Wachstumskurs

Was Lars Obendorfer vor 24 Jahren mit der Übernahme des großmütterlichen Imbissbetriebes im Frankfurter Westend begann, führte er als Inhaber und Konzeptvater seitdem in die Multiplikation. Läuft alles wie geplant, sollte 2019 der gastronomische Quereinsteiger mit seiner kultigen Wurstmarke Best Worscht in Town (BWT) die 30 Store-Hürde knacken. 25 nationale Units plus ein Standort in Jeddah, Saudi-Arabien sowie zwei Units in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate sind es derzeit.

"Acht weitere Eröffnungen sollen noch in diesem Jahr folgen: eine Unit in München am 6. Juni, eine weitere in Viernheim, fünf Stores mit dem Master-Franchise-Nehmer in Dubai und ein weiterer in Riad in Saudi-Arabien“, erklärt Obendorfer, damit könnte die Wurstmarke sogar deutlich über der 30-Unit-Marke landen. 11 Mio. Euro Netto-Umsatz erlöste die Kette 2018 laut Top-100-Ranking von foodservice – bei 80-prozentigem Take-away-Fokus, Sitzplätze gibt es nicht. Und es gibt bereits weitere Airport-Ziele: Der Wunsch, auch airside mit BWIT vertreten zu sein, ist bei den Verantwortlichen der Frankfurter Flughafen-Gastronomie bereits auf offene Ohren gestoßen.



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