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Vapiano verkauft Vapiano

Vapiano will in den USA weniger kapitalintensiv wachsen.
Vapiano
Vapiano will in den USA weniger kapitalintensiv wachsen.

Die Vapiano SE hat einen Vertrag zur Veräußerung ihrer Anteile an der Vapiano Holding USA LLC. und sieben ihrer Tochterunternehmen in den USA mit der Plutos Sama Holdings Inc. aus Kalifornien (USA) unterzeichnet.

Plutos Sama erwirbt 100 Prozent  der Anteile an der Vapiano Holding USA LLC. gegen einen bar zu zahlenden Kaufpreis in Höhe von 15 Millionen Dollar. Im Zusammenhang mit dem Verkauf werden fünf "Development Agreements" zur Eröffnung von 75 weiteren Franchise-Restaurants für die Staaten Illinois, Washington D.C., Virginia, New York und New Jersey unterzeichnet, aus denen die Vapiano SE einmalige Entwicklungsgebühren in Höhe von weiteren insgesamt fünf Millionen Dollar erhalten wird.
Wer ist Plutos Sama?
Plutos Sama ist eine „Professional Employer Organization“. Darunter versteht man einen Dienstleister, der ausgegliedertes Personal verschiedener Unternehmen bündelt und managt. Mit Sitz in Kalifornien ist die Holding auf Immobilien- und Baufinanzierung spezialisiert.
Dieser Schritt ermöglicht der Vapiano SE durch Franchise-Kooperationen weniger kapitalintensiv in den USA zu wachsen. Damit setzt der neue CEO Cornelius Everke, der im Dezember Jochen Halfmann ablöste, seine Ankündigung um, stärker mit Franchisepartnern wachsen zu wollen.

Der Vollzug der Transaktion soll voraussichtlich im ersten Quartal 2019 erfolgen und steht unter dem Vorbehalt marktüblicher Vollzugsbedingungen sowie der Finanzierung des Kaufpreises durch Plutos Sama. Der Kurs der Aktie der Vapiano SE ist heute mit rund sechs Euro weniger als ein Drittel wert als bei dem Börsengang im Sommer 2017.

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