Bund-Länder-Beratungen

Restaurants bleiben bis 10. Januar geschlossen

Markus Söder (l.), Angela Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.
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Markus Söder (l.), Angela Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Der momentane Teil-Lockdown – einschließlich der Restaurant-Schließungen – wird bis zum 10. Januar verlängert. Darauf einigten sich Bund und Länder, nachdem Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten zuvor etwa fünf Stunden beraten hatten.

"Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist", sagte Merkel. Deutschland sei "sehr weit entfernt" von den Zielwerten, ergänzte sie. Man wolle nach wie vor eine Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen erreichen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte, es sei richtig, den Teil-Lockdown zu verlängern. Er deutete zudem schärfere Maßnahmen anAbhängig von der Pandemieentwicklung müsse überlegt werden, an manchen Stellen "sehr deutlich und konsequent tiefer heranzugehen". Am 4. Januar wollen Bund und Länder erneut beraten.

Bei den Beratungen vor einer Woche waren die seit November geltenden Maßnahmen zunächst bis zum 20. Dezember verlängert worden. Allerdings gingen laut dem Beschlusspapier damals Bund und Länder schon davon aus, dass wegen des hohen Infektionsgeschehens umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar erforderlich sein werden, insbesondere im Bereich Gastronomie und Hotels.

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