Bundespreis "Zu gut für die Tonne!"

Endspurt: jetzt noch bewerben!

Der Bundeswettbewerb um die besten Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung ist im Endspurt.
imago images / IPON
Der Bundeswettbewerb um die besten Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung ist im Endspurt.

Foodwaste kreativ den Kampf ansagen. Darum geht es beim Bundespreis "Zu gut für die Tonne!". Noch bis zum 13. November 2020 dürfen Projekte beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für den Bundespreis 2021 eingereicht werden.

Über die Auslobung des bundesweiten Wettbewerbs will das BMEL Projekte auffinden, die Impulse in die Dialogforen pro Sektor im Rahmen der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung geben können. Sie schreibt vor, dass bis zum Jahr 2030 die Menge an Foodwaste in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette halbiert werden soll.

Pioniergeist wird belohnt

Ausgezeichnet werden herausragende Projekte und ihre Initiatoren, die mit Pioniergeist und Ideen sowie großem Engagement zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung beitragen. Mitmachen kann jeder, ob Unternehmen, Gastronomen, landwirtschaftliche Betriebe oder Privatpersonen. Auch NGOs, Kommunen und Initiativen sind aufgerufen, ihre Projekte einzureichen oder andere vorzuschlagen.

Foodwaste und Klimaschutz – dieser Zusammenhang steht im Wettbewerb "Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021" im Fokus. Doppelt schädlich ist es nämlich, wenn Treibhausgasemissionen für die Produktion und den Transport von Lebensmitteln entstehen, die am Ende gar nicht gegessen sondern weggeworfen werden.

5 Kategorien – 5 Sieg-Chancen

Der Bundespreis wird in den Kategorien
  • Landwirtschaft & Produktion
  • Handel
  • Gastronomie
  • Gesellschaft & Bildung
  • Digitalisierung verliehen.
Zudem winken Förderpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro für vielversprechende Konzepte und Projekte in der Start- und Entwicklungsphase. Der "Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021" wird im kommenden Jahr zum sechsten Mal vergeben. Die Auswahl trifft eine Expertejury nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement und Vorbildwirkung. Eine feierliche Abendveranstaltung soll im Frühjahr 2021 die Preisträger wieder live und vor Publikum ehren.

Die Jury

  • Bärbel Dieckmann (Vorsitzende), ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe e.V.
  • Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel – und Gaststättenverband e.V.
  • Cherno Jobatey, TV-Moderator und Journalist
  • Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.
  • Christian Rach, Sternekoch, Moderator und Fernsehkoch
  • Valentin Thurn, Journalist, Dokumentarfilmer und Mitbegründer von foodsharing.de
  • Yvonne Willicks, Fernsehmoderatorin und Verbraucherjournalistin

Über "Zu gut für die Tonne!"
Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund 12 Mio. Tonnen Lebensmittelabfälle an, 6 Mio. davon allein in Privathaushalten. Wie sich die Verschwendung von Lebensmitteln reduzieren ließe, soll der nationale Preis der Aktin "Zu gut für die Tonne!" zeigen. Vergeben wird die Auszeichnung in verschiednenen Kategorien bereits seit 2012. Im Jahr 2019 wurde die Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung beschlossen. Seidem rückt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) neben den Privaten Haushalten auch die Sektoren Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie Außer-Haus-Verpflegung stärker in den Fokus. Bis 2030 soll Foodwaste in Deutschland auf Handels- und Verbraucherebene halbiert werden. Unter www.zugutfuerdietonne.de finden Interessierte Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps für einen nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln sowie kreative Rezepte für beste Reste.

Zur Teilnahme bis 13. November 2020:
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