Burger King

Burgerkette zieht es an die Tankstelle

Gemeinsam mit Esso will Burger King in den nächsten fünf Jahren stark expandieren.
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Gemeinsam mit Esso will Burger King in den nächsten fünf Jahren stark expandieren.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Tankstellenmarke Esso will Burger King in den nächsten fünf Jahren rund 100 Restaurants eröffnen. Deren Betreiber Echo wird neuer Franchisenehmer der Burgerkette.

Auf der Esso Station im baden-württembergischen Ellwangen ist das erste Restaurant des neuen Franchisepartners bereits zu sehen. In der zweiten Jahreshälfte 2019 wollen die beiden Vertragspartner dann mit dem Bau weiterer Restaurants beginnen. Mit der Kooperation kommt Burger King seinem Ziel von insgesamt 1.000 neuen Restaurants bis 2023 wieder ein Stück näher. Aktuell gibt es in Deutschland 720 Standorte der Marke, von denen 620 von Franchisenehmern betrieben werden. Laut foodservice-Top-100-Ranking erwirtschaftete die Burgerkette hierzulande im vergangenen Jahr einen geschätzten Umsatz von 955 Mio. Euro.


Erst Ende Februar hatte der österreichische Franchisenehmer von Burger King, die TQSR Holding und Development GmbH, den Kauf des insolventen Verkehrsgastronomen Rosenberger verkündet. Die insgesamt 14 Rosenberger Raststätten will das Unternehmen nun umfassend renovieren und in ein Multibrand-Konzept umwandeln. Neben den Marken Burger King und Rosenberger sollen bis zu drei weitere Systemkonzepte mit ähnlich bekannten Marken mit einziehen.

Mit der Kooperation orientiert sich Burger King an der Strategie von Subway, die bereits 2016 einen Vertrag mit dem Betreiber der Shell-Tankstellen abgeschlossen haben. Aktuell gibt es in Deutschland drei Subway-Restaurants an Tankstellen, weitere 10 sind für die kommenden 12 bis 14 Monate geplant. Und auch Aral verkündete erst kürzlich die Neueröffnung von 85 Rewe-To-Go-Shops an Tankstellen der Marke.

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