Burgerme

Corona getrotzt: starkes Wachstum rundum

Die Geschäftsführer von Burgerme: Stephan Gschöderer (links) und Johannes Bankwitz.
Burgerme
Die Geschäftsführer von Burgerme: Stephan Gschöderer (links) und Johannes Bankwitz.

Trotz Corona verzeichnet der Münchner Burger-Spezialist Burgerme für die erste Jahreshälfte 2020 nach eigenen Angaben ein starkes Umsatzplus von 58 Prozent. Expansion, Ausbau des Lieferdienstes und Neukunden sorgten für das Plus.

„Wir spüren bei vielen jungen Menschen eine Art Aufbruchstimmung.“
Stephan Gschöderer, Inhaber, Burgerme
Seit Februar konnte der Münchner Burger-Spezialist Burgerme sechs neue Standorte eröffnen. Mit 220 Neueinstellungen während der Krise beschäftigt Burgerme aktuell insgesamt rund 1.800 Mitarbeiter an knapp 80 Standorten.

Inhaber Stephan Gschöderer sagt zu dieser Entwicklung: "Junge Menschen wollen raus aus dem Angestellten-Verhältnis, waren unzufrieden damit, wie ihr Chef die Krise handhabt. Bei Burgerme haben sie die Chance, selbst Chef zu sein und es besser zu machen."

Delivery stemmt hohe Nachfrage

Weil zudem die Kapazitäten im Liefergeschäft ausgebaut wurden, konnte eine steigende Nachfrage nach den Burgern des Konzepts bedient werden. "Um die Sicherheit unserer Angestellten und Kunden auch in Coronazeiten zu gewährleisten, wurden einige Abläufe optimiert. So haben wir beispielsweise auf eine kontaktlose Lieferung unserer Burger umgestellt. Das werden wir auch beibehalten", erklärt Johannes Bankwitz, ebenfalls Inhaber.
Burgerme in Top 100
Laut foodservice Top 100 erwirtschaftete Burgerme 2019 mit 55 Betrieben einen Umsatz von 39,8 Mio. Euro (2018: 30,5 Mio. Euro).

Für dieses Jahr hat das Unternehmen ambitionierte Pläne: So sollen etwa bis Ende des Jahres insgesamt 22 weitere Units hinzukommen. Darunter fällt auch die Eröffnung des 100. Standorts des Unternehmens.


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