Corona-Krise | Schleswig-Holstein

Normalität in Gastronomie kehrt zurück

Jetzt geht es Dank 3G-Regel auch ohne Maske in Innenräumen.
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Jetzt geht es Dank 3G-Regel auch ohne Maske in Innenräumen.

Die 3G-Regel macht's möglich: keine Kontaktdaten mehr erfassen in Restaurants und keine Maskenpflicht. Das nördliche Bundesland prescht voraus. Geimpfte, Genesene und Getestete erhalten ab sofort in Schleswig-Holstein wieder mehr Freiheiten. In viele Bereichen des öffentlichen Lebens kehrt die Normalität trotz Corona-Pandemie zurück. Überall, wo die sogenannte 3G-Regelung in Innenbereichen gilt, fallen seit heute bisherige Vorschriften weg.

Dazu zählen die Maskenpflicht und auch Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungen drinnen. Hintergrund ist der Paradigmenwechsel, den die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP in der vergangenen Woche mit der neuen Corona-Verordnung beschlossen hat. Die Jamaika-Koalition begründete dies mit der seit Wochen relativ konstanten Corona-Inzidenz und einer geringen Hospitalisierungsrate.

Maske im ÖPNV und Geschäft

Die Maskenpflicht gilt nur noch beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder im Einzelhandel. Kino- oder Konzertsäle können bei Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden. Bei Sportveranstaltungen gibt es keine Zuschauer-Obergrenzen mehr. Auch in Diskotheken darf wieder ohne Maske getanzt werden. Wer nicht vollständig geimpft ist, braucht aber ein höchstens sechs Stunden altes negatives Testergebnis.

Kein Kontaktdaten mehr erfassen

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern ist in Schleswig-Holstein nur noch eine Empfehlung, Ausnahme sind Wahlgebäude. Die Regelungen zum Erfassen der Kontaktdaten in Innenbereichen sind nahezu aufgehoben worden. Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen, Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen, Sporteinrichtungen und touristische Busfahrten. Auch beim Einchecken im Hotel gilt in Schleswig-Holstein die 3G-Regel, Vorgaben zu wiederholten Tests sind entfallen.

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