Coronakrise

Bis Jahresende keine Großveranstaltungen

Bis zum Jahresende dürfen keine Großveranstaltungen, wie hier in der Berliner Wuhlheide, mehr durchgeführt werden.
imago images / POP-EYE
Bis zum Jahresende dürfen keine Großveranstaltungen, wie hier in der Berliner Wuhlheide, mehr durchgeführt werden.

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärfen Bund und Länder die Corona-Maßnahmen. Dazu gehört die Geldstrafe bei Maskenpflicht ebenso wie das verlängerte Veranstaltungsverbot.

Letzteres trifft die, lebt sie doch üblicherweise zu großen Teilen von Feierlichkeiten, Kongressen oder sonstigen Zusammenkünften. 

Bisher galt das Verbot für Großveranstaltungen bis 21. Oktober 2020. Nun wird es noch einmal um mindestens zwei Monate verlängert. Dabei geht es in erster Linie um solche Events, bei denen eine Kontaktverf Hotel- und Gastro-Branche erneut hartolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind. Über mögliche Weihnachtsmärkte und Karnevalsveranstaltungen will die Regierung jedoch später entscheiden.

Private Feiern bleiben bis auf Weiteres erlaubt, auch in der Gastronomie. Eine Höchstgrenze an Teilnehmern hat die Bund-Länder-Konferenz nicht einheitlich beschlossen. Die Politiker appellieren hier vielmehr als die Achtsamkeit der Bürger. Diese sollten selbst abwägen, in wiefern ihr privates Fest vertretbar ist. Zudem sollten solche Partys möglichst im Freien abgehalten werden.

Für die Veranstaltungsbranche ist das bisher keine Erleichterung. Denn Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals oder Dorf-Schützenfeste müssen weiterhin abgesagt werden. rk

Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Schwesterzeitung ahgz


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