Coronakrise

Mehrwertsteuer für Gastronomie wird gesenkt

Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird zumindest zeitlich befristet auf sieben Prozent gesenkt.
imago images / Ralph Peters
Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird zumindest zeitlich befristet auf sieben Prozent gesenkt.

Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf sieben Prozent gesenkt. Darauf einigte sich die Große Koalition in einer Sondersitzung in der Nacht auf Donnerstag.

Weil der Gastronomie in Deutschland während dieser massiven Krise die Existenzgrundlage entzogen wird, hat sich die Große Koalition auf eine zumindest zeitlich befristete Steuerentlastung für die Branche geeinigt.

Demnach soll die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie laut Beschluss ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent gesenkt werden.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von "sehr intensiven Verhandlungen". Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sagte im Anschluss, man habe wichtige Beschlüsse für Unternehmen und Arbeitnehmer getroffen, die unter Einbußen litten. Dafür habe es sich gelohnt, auch länger als erwartet zusammenzusitzen und kontrovers zu diskutieren.

Zuletzt hatte die Branche den Druck auf die Politik immer weiter erhöht. So hatte der Dehoga etwa eine verantwortungsvolle Öffnung von Restaurants und Cafés gefordert, dazu die Absenkung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf sieben Prozent und einen staatlichen Rettungsfonds mit Direkthilfen für Betriebe.

Weitere Informationen folgen.


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