Coronavirus / Gütersloh / Warendorf

Gastronomie wird wegen Corona erneut zurückgefahren

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat den Lockdown für die Kreise Gütersloh und Warendorf verhängt.
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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat den Lockdown für die Kreise Gütersloh und Warendorf verhängt.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in einem Schlachthof der Firma Tönnies wurde ein Lockdown über die Kreise Gütersloh und Warendorf verhängt, der zunächst bis zum 30. Juni gelten soll. Was bedeutet dies für die Gastronomie in den betroffenen Kreisen?

Das öffentliche Leben in den Kreisen Gütersloh (365.000 Einwohner) und Warendorf (280.000 Einwohner) wird erneut eingeschränkt. Grund ist ein massiver Ausbruch des Coronavirus beim Fleischverarbeiter Tönnies. Für diese Kreise wurden die Lockerungen der vergangenen Wochen jetzt vorübergehend wieder zurückgenommen.
"Wir werden für den gesamten Kreis Gütersloh einen Lockdown verfügen", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet am Mittag in einer Pressekonferenz. Kurze Zeit später wurde auch der Lockdown für den benachbarten Kreis Warendorf verfügt.

Bis zum 30. Juni

Demnach gelten die erneut ergriffenen Schutzmaßnahmen zunächst bis zum 30. Juni. Bis dahin solle weiter getestet werden. Außerdem dürfe sich im Kreis jeder kostenlos testen lassen, der das wolle. Wenn die Zahlen "niedrig bleiben" werde der Lockdown wieder aufgehoben, heißt es.

Was bedeutet dies für die Gastronomie in den betroffenen Kreisen? Laut übereinstimmenden Meldungen müssen Bars und Thekenbetriebe nun geschlossen werden. Es gelten die alten Standards: Restaurants können weiterhin unter Auflagen geöffnet bleiben, allerdings dürfen maximal zwei Personen oder alternativ eine Familie an einem Tisch sitzen.


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