Coronavirus

Shutdown in Berlin

Neues Bild in der Berliner Ausgehwelt: leere und entzerrte Tische.
imago images / Seeliger
Neues Bild in der Berliner Ausgehwelt: leere und entzerrte Tische.

Der Berliner Senat greift durch. Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern sind untersagt. Geschlossen sind seit Samstag unter anderem Kneipen, Clubs und Kinos.

Ausnahmen gelten für Restaurants und Gaststätten, in denen vor Ort Speisen zubereitet werden. Sie dürfen allerdings nur aufmachen, wenn zwischen den Tischen 1,5 Meter Platz ist.
Die Kaffeebar-Kette Einstein hat beispielsweise umgehend auf den Social-Media-Kanälen reagiert und darüber informiert, dass alle Standorte geöffnet sind. Tische und Sitzmöglichkeiten wurden nach Vorgabe angeordnet. Das 24/7-Frühstucks-Konzept Benedict weist darauf hin, dass nicht mehr alle Tische besetzt werden, um den nötigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Die Öffnungszeiten wurden von rund um die Uhr reduziert auf 8 bis 23 Uhr. 

Bei Events im öffentlichen und nichtöffentlichen Bereich muss der Veranstalter eine Anwesenheitsliste mit Name, Adresse und Telefonnummer führen und diese vier Wochen aufheben, für den Fall, dass das Gesundheitsamt anfragt. 

Als Rechtsgrundlage nennt der Berliner Senat das Infektionsschutzgesetz. Die Einschränkungen gelten vorerst bis einschließlich 19. April 2020. Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat bereits angekündigt, dass die Bevölkerung mit weiteren drastischen Maßnahmen rechnen müsse.

Die Berliner Polizei hatte Samstag bereits die Einhaltung der Verordnung kontrolliert.

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