Craft-Beer-Franchise

Wie Brewdog sein Wachstum beschleunigt

Auf Expansionskurs: Der schottische Craftbeer-Hersteller will sein Filialnetz weltweit ausbauen.
Brewdog
Auf Expansionskurs: Der schottische Craftbeer-Hersteller will sein Filialnetz weltweit ausbauen.

Brewdog forciert seine Expansion weltweit, im deutschen Markt sowie nach Österreich. 40 neue Bars weltweit sowie das erste Craft-Beer-Hotel in Europa will die britische Biermarke in diesem Jahr eröffnen. Für Deutschland und Österreich stehen mehr als 20 Bars in den kommenden drei Jahren auf dem Plan.

Bereits im 2. Quartal dieses Jahres sollen mit dem Partner Bruton Hospitality drei Brewdog-Bars in Wiesbaden, Frankfurt am Main und Berlin Friedrichshain eröffnet werden. Die Schotten betreiben in Deutschland bereits jetzt eine Brauerei sowie Gastronomiestandorte in Berlin und Hamburg. Für Österreich sowie die Regionen über Berlin und Frankfurt am Main hinaus sucht Brewdog nun nach weiteren Franchisepartnern.

Viel Potenzial in Deutschland

"Wir sehen ein riesiges Potenzial für Brewdog-Bars und -Restaurants in ganz Deutschland", sagt Jack Anderson, Global Retail Growth Director bei BrewDog, und präzisiert seine Erwartungshaltung an die Franchisepartner: "Diese sollten Expertise im Bereich Gastronomie und ein starkes Netzwerk mitbringen, ihren lokalen Markt bis ins Detail kennen und zugleich unsere Unternehmenskultur teilen." 

Die schottische Craft-Beer-Marke betreibt bereits über 100 Gastronomiestandorte weltweit. Die Brewdog-Bars und -Restaurants haben unterschiedliche Bierstile aus dem eigenen Portfolio auf der Karte sowie Sorten anderer Craft-Brauer.

Das Brewdog-Menü basiert auf Farm-to-Table-Junkfood wie etwa Pizzen, Salaten, Bowls und Burgern. 50 Prozent aller Speisen können als vegetarische Gerichte serviert werden, 25 Prozent sogar vegan. Eine der 40 für dieses Jahr geplanten Brewdog-Bars wird in Las Vegas an den Start gehen sowie eine erste Franchise- Location im indischen Mumbai. Zudem soll das erste Craft-Beer-Hotel Europas noch 2021 eröffnen.
Über Brewdog

Brewdog wurde 2007 gegründet, als zwei Männer und ein Hund zu einer Mission aufbrachen, die Bierwelt zu revolutionieren. Ermüdet von der uninspirierenden Bier-Szene in Großbritannien, begannen die beiden Gründer, Martin Dickie und James Watt, als Homebrewer ihr eigenes Bier zu brauen. 

Heute ist Brewdog Marktführer in Sachen Craft Beer und eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Großbritannien. Brewdogs Punk IPA ist das Nummer 1 Craft-Bier in Großbritannien und Europa.

2010 fand die erste Investitionsrunde der Crowdfunding-Aktion Equity for Punks statt. Eine Initiative, bei der in mehreren Runden inzwischen über 90 Millionen Euro gesammelt wurden – mehr als je in einer Online Crowdfunding-Kampagne zuvor. Eine Gemeinschaft von über 200.000 Equity-for-Punk-Shareholdern ist ein wesentlicher Mosaikstein der Wachstumsstrategie.

Seit 2020 braut Brewdog die komplette Headliner-Range für Deutschland - Punk IPA, Pale Ale, Elvis Juice, Kiezkeule und Zwickel Helles - sowie viele Spezialabfüllungen für den deutschen und internationalen Markt in der Brauerei in Berlin-Mariendorf.

Brewdog exportiert inzwischen Biere in über 60 Länder und betreibt über 100 Bars weltweit sowie Brauereien in Ellon (Schottland), Columbus, Ohio (USA), in Berlin und in Brisbane (Australien). Das Unternehmen ist seit 2020 Co2-negativ. Das bedeutet, es holt doppelt so viel Co2 aus der Atmosphäre, als es emittiert.

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