Serie: Liefern Sie schon?

Coa: nach eigenem Test heute lieber mit Partner

coa kooperiert beim Liefergeschäft mit foodora.
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coa kooperiert beim Liefergeschäft mit foodora.

Das Liefergeschäft wird für viele Gastro-Betriebe immer wichtiger. Wir haben sechs Unternehmen gefragt, wie sie mit dem neuen Vertriebszweig umgehen. Diesmal: coa.

Das Thema Lieferservice begann bei coa mit einem Experiment: Im Jahr 2014 testete die Frankfurter Asia-Marke auf eigene Faust – sprich: mit eigenen Fahrern und Bestellsystem –, ob und wie sich die Gerichte auch außerhalb des Restaurants schmackhaft und ansehnlich zum Kunden bringen lassen. „Davon haben wir uns schnell wieder verabschiedet“, sagt coa-Geschäftsführer Arthur Käser. Jetzt arbeitet man mit dem Dienstleister foodora. 

Zurzeit sind zehn der 14 coa-Standorte bei foodora angeschlossen, die übrigen liegen in Städten, in denen der Lieferdienst noch nicht aktiv ist. Außerdem muss ein neues coa-Restaurant erst eine Weile am Netz sein, damit sich die Abläufe eingespielt haben, bevor der Lieferservice aufgeschaltet wird.

Die beste Qualität an den Gast zu bringen, steht im Vordergrund. Umgekehrt gilt es auch, die Wartezeiten für die Fahrer im Eingangsbereich der Restaurants möglichst kurz zu halten. „Die Abstimmung des ‚just in time‘ ist eine der größten Herausforderungen beim Liefergeschäft!“

Klassiker sind auch Favoriten im Liefergeschäft

Einige Gerichte wie die Dumplings sind vom Bestellangebot ausgeschlossen, weil sie sich kaum ohne Qualitätsverlust auf dem Fahrrad transportieren lassen.  Besonders gerne bestellen die Kunden die gelernten Klassiker aus Fernost wie gebratene Nudeln und gebratenen Reis.

Noch gibt es alle Gerichte für zu Hause zum gleichen Preis wie im Restaurant, doch in den kommenden Monaten wird das Gefüge überarbeitet. Geplant ist ein geringer Aufschlag im Lieferservice. 

Dass die Lieferdienste ihren Anteil am Foodservice-Umsatz beanspruchen, schmerzt Käser nicht. „Wir haben ja selbst erlebt, wie teuer es ist, die Logistik selbst zu organisieren.“

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