Dessert-Restaurant Coda

Süßes in sieben Gängen

Das Coda serviert süße Versuchungen.
Coda
Das Coda serviert süße Versuchungen.

Das Restaurant Coda in Berlin hat sich ganz den Desserts verschrieben. Was René Frank dort auf den Tisch bringt, ist voller Überraschungen. Und so gut, dass das Coda gerade mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet wurde.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Die ausführliche Case Study des Coda lesen Abonnenten in der Februar-Ausgabe der foodservice.

Draußen hängt kein Türschild, drinnen gibt es keine Speisekarte, serviert werden nur Desserts, die aber gleich in sechs- bis siebengängigen Menüs. Keine Frage: Das Coda in einer dunklen Seitenstraße in Berlin-Neukölln ist schon ein sehr spezielles Konzept in der an speziellen Konzepten nicht eben armen Berliner Gastronomie. Seit zweieinhalb Jahren hat das Fine-Dining-Restaurant nun geöffnet und es verschiebt seither konsequent die Grenzen, was man als Dessert versteht.

Im Coda haben sich zwei Experten gefunden. Da ist einmal Oliver Bischoff, der als Gründer und Geschäftsführer der Agentur Ett la benn in Berlin mit seinem Geschäftspartner Danilo Dürler den Look für einige der spannendsten Berliner Restaurants gemacht hat und längst deutschlandweit als Berater für die Gastronomie tätig ist.
Eckdaten Coda
Eröffnung August 2016 
Plätze 20 Tische, 10 Bar 
Preise Sechs Gänge kosten 114 €, sieben Gänge 128 €, beides inklusive Cocktailpairing 
Öffnungszeiten Di, Do-Sa ab 19 Uhr bis spät abends 
Adresse Friedelstr. 47, Berlin

Er ging seit einiger Zeit mit einer eigenen Idee schwanger, die sich rund um die Desserts drehte. "Einfach, weil sich da seit gut 20, 30 Jahren nichts getan hat und ich Spielräume für Neuerungen mag", sagt Bischoff. Und weil Konzepte ja eh sein täglich Brot sind, warum sollte er nicht selbst eines starten? Sogar ein Ladenlokal hatte er schon gemietet, die Finanzierung stand. Bloß war da niemand, der die Idee kulinarisch mit Leben füllte. Dass Bischoff mit René Frank sein "perfect match" fand, war dann ein glücklicher Zufall. 

Coda: Ein Stern für Dessert-Menüs



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