Deutsche Zentrale für Tourismus

So reagierte das Incoming auf externe Schocks

Die deutsche Hauptstadt steht an der Spitze des Incoming-Tourismus.
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Die deutsche Hauptstadt steht an der Spitze des Incoming-Tourismus.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lenkt den Blick auf die externen Schocks für das Incoming-Geschäft in der Vergangenheit – und macht Hoffnung auf eine Erholung. 

Die Deutschen Zentrale für Tourismus verweist darauf, dass es in der Vergangenheit immer wieder Ereignisse gab, die den Incoming-Tourismus stark belasteten, wie dies durch den Krieg in der Ukraine aktuell der Fall ist. Doch es sei immer wieder zu einer Erholung gekommen. 

Nach dem Zusammenbruch des Europäischen Wirtschaftssystems (EWS) im Jahr 1993 fielen innerhalb eines Jahres die Übernachtungszahlen um 9,1 Prozent. Die Erholung erfolgte über sechs Jahre hinweg. 



Das Platzen der Dotcom-Blase in Verbindung mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ließen die Übernachtungszahlen um 4,4 Prozent einbrechen. Doch nach zwei Jahren erfolgte eine Erholung auf das Vor-Krisenniveau. 

Im Verlauf der Finanzkrise 2008/09 gingen die Übernachtungszahlen um drei Prozent zurück. Zu einer Erholung kam es im Jahr 2010. 



Die Covid19-Krise hat die weltweit schwerste Krise in der Tourismusbranche ausgelöst. Der Ukraine-Krieg hat diese Entwicklung verschärft. Doch der Neustart könnte trotz der Belastungen aus Covid19, höheren Energiepreisen, gestörten Lieferketten und Krieg mittel- und langfristig gelingen. Nötig seien Investitionen in die digitale Transformation und in das Reiseprodukt Deutschland als nachhaltige Destination. 

 

 



Dieser Text erschien zuerst auf www.fvw.de.

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