Deutsches Studentenwerk

Studieren – nicht ohne Mensa!

73 Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen nutzen regelmäßig das Angebot ihrer Mensen.
Aleksey Sergeychik (fotolia.com)
73 Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen nutzen regelmäßig das Angebot ihrer Mensen.

Das Mensanagebot an deutschen Hochschulen muss zum ausgebauten Studienangebot passen. Drei Viertel der Studierenden essen in ihren Mensen, so die aktuelle Erhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW), ein Drittel als Stammgäste.

73 Prozent der Studierenden essen im Laufe einer Studienwoche durchschnittlich drei Mal in der Mensa ihres Studenten- oder Studierendenwerks. 37 Prozent der Studierenden sind Mensa-Stammgäste. Der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke, die an Deutschlands Hochschulen für die Gastronomie verantwortlich sind, steht für 961 hochschulgastronomische Einrichtungen: Mensen, Cafeterien und Kaffeebars.

„Studium und Mensa, das gehört zusammen.“
Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär, DSW
Gemäß der aktuellen, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks nutzen Männer die Mensa häufiger als Frauen, jüngere Studierende häufiger als ältere. Für gut die Hälfte der Studierenden ist das Mittagessen die Tages-Hauptmahlzeit. Am meisten nutzen die ausländischen Studierenden die Mensa (79%). Differenziert nach Fächergruppen sind es die Studierenden der Ingenieur­wissenschaften (76%) sowie der Medizin (74%). Die Zufriedenheit der Studierenden mit der Mensa ist hoch. 63 Prozent äußern dies gegenüber dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde über die Daten: „Viele Mensen der Studenten- und Studierendenwerke müssen dringend ausgebaut und saniert werden. Wir benötigen dringend zusätzliche staatliche Unterstützung für den Erhalt und den Ausbau der Mensakapazitäten. Wir fordern einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt in Höhe von einer Milliarde Euro in den kommenden Jahren."

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär Deutsches Studentenwerk.
Kay Herschelmann
Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär Deutsches Studentenwerk.
Dabei geht es in den Mensen und Cafeterien der gemeinnützigen Studentenwerke nicht um Profit, wie auf der Heyde betont: "Mit ihrer Hochschulgastronomie setzen die Studentenwerke ihren gesetzlichen sozialen Auftrag um: die Studierenden mit gutem und preisgünstigem Essen zu versorgen. Das tun sie auch an vergleichsweise kleinen Hochschulstandorten, die sich nach rein wirtschaftlichen Kriterien gar nicht rechnen können."
Die Mensa – günstig, gut, gesund – werde von den Studierenden intensiv genutzt. Sie sei Versorgungs-, Kommunikations- und immer mehr auch Lernort. "Die Mensa steht im Zentrum des studentischen Lebens", so auf der Heyde.



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