Drei Fragen an Nigel Travis, Dunkin' Brands

"Der europäische Markt war die größte Herausforderung"

Nigel Travis, Executive Chairman Dunkin' Brands.
Ruben Elstner Photography
Nigel Travis, Executive Chairman Dunkin' Brands.

Zehn Jahre stand Nigel Travis als CEO an der Spitze von Dunkin' Brands. Bei der Neueröffnung eines Shops in Berlin sprach er im Interview über die Zeit an der Spitze, große Challenges und die ideale Unternehmenskultur. Lesen Sie weitere Fragen und Antworten in der Septemberausgabe der foodservice.

Zehn Jahre als CEO von Dunkin‘ Brands. Was waren die Höhepunkte?
Die guten Beziehungen zu unseren Franchise-Nehmern. In meiner Zeit als CEO haben wir wahrscheinlich rund 6.000 Läden neu eröffnet sowie 2.800 Dunkin‘ Donuts in den USA. Wir haben die Marke stets weiterentwickelt und uns im Wettbewerb behauptet. Und das alles in einem reinen Franchise-System. Außerdem haben wir die Aktie seit dem Börsengang 2011 von 19 US-Dollar auf 73 US-Dollar gebracht – und vor allem Spaß dabei gehabt.

Was waren die größten Herausforderungen?
Ehrlich gesagt war das, glaube ich, der europäische Markt. Hier wäre ich gerne schneller und stärker gewachsen. Wir haben lange gebraucht, um zu verstehen, was in Europa funktioniert. Mit dem neuen Konzept und Store-Design und dem Erfolg damit in den Niederlanden sehe ich uns jetzt aber auf einem guten Weg.

Wie sieht für Sie die ideale Unternehmenskultur aus?
Ich glaube, dass man eine Kultur etablieren muss, in der man selbst gefordert wird. Nur so kann man zu richtigen Entscheidungen kommen.

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