easyEverything mit Internet-Cafés jetzt in München und Berlin

Das Konzept machte zuerst in London Furore. Nicht selten stehen da die Kunden 1 Stunde und länger Schlange. Zwischenzeitlich gibt's 16 Mega-Locations weltweit mit über 7.000 PCs - davon 5 in London, 2 in Barcelona und jeweils 1 in Edinburgh, Amsterdam, Rotterdam, Brüssel, Glasgow, Madrid und New York. Nach München (Bahnhofsplatz, 550 Terminals) eröffnet am 16. Dezember der Berliner Betrieb (Kurfürstendamm 224, 350 Computerplätze, 800 qm Fläche). Für alle Outlets auf dem europäischen Kontinent ist Douwe Egberts Kaffeebar-Partner, in Großbritannien hat man eine Kooperation mit Café Nescafé. Schätzungsweise 15 - 30 % der Besucher greifen auch zu Kaffee, Softdrinks, Bagels und/oder Donuts - der Fokus jedoch liegt eindeutig beim World Wide Web. easyEverything versteht sich als die Kette der weltgrößten Internet-Cafés. Das Konzept entstand aus der Überzeugung, dass die Internet-Revolution erst am Anfang steht, und dass es einen immensen Bedarf an effizientem und preiswertem Zugang für alle gibt, so Andrea Mettenberger, Marketing-Managerin Deutschland. In der Regel haben die Cafés zwischen 400 und 600 Computerplätze (New York: 800), offerieren Hochgeschwindigkeitsverbindungen (2 MegaBit) und sind 24 Stunden am Tag geöffnet. Hewlett Packard und Apax (venture capital) sind wirtschaftlich mit im Boot. Stelios Haji-Ioannou, der Gründer von easyEverything, wurde 1967 in Athen als Sohn eines griechischen Reeders geboren. Nachdem er einige Jahre bei seinem Vater mitgearbeitet hatte, startete der Absolvent der London School of Economics 1992 Stelmar Tankers mit einer Flotte von 12 Tankern, 1995 folgte mit easyJets eine Niedrigpreis-Fluggesellschaft. Zwischenzeitlich gehören zu der Gruppe auch easy.com (ein Online-Preisvergleicher), easyMoney (online Finanzdienstleistungen) und easy-Rentacar (eine rein Internet-basierte Autovermietung). Die Geschäftsidee easyEverything setzt auf niedrige Betriebskosten (Mega-Outlets, maximale Nutzung der Investitionen), im Herbst 2000 wurden monatlich 1,25 Millionen Kunden gezählt. Die meisten gehören der sogenannten Net-Generation an, es sind 18- bis 35-Jährige, die hier eMails verschicken, jetten, online spielen, nach Jobs suchen und einkaufen. Touristen, Geschäftsreisende und Studenten machen einen Großteil der Besucher aus. Nun zur Preispolitik: Der Tarif variiert je nach dem, wie voll das Café ist. In Deutschland kann man für 2 DM zwischen 20 Minuten und 5 Stunden surfen. Je höher die Nachfrage, desto kürzer die Zeit - und umgekehrt. Es gilt, in Spitzenzeiten Wartezeiten zu reduzieren. Das Ganze funktioniert so einfach wie telefonieren mit einer Telefonkarte. The name of the game: modernstes Computer-Equipment sowie PCs mit der neuesten Flachbildschirm-Technologie und damit schnellste Internet-Anbindung.
www.easyeverything.com


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