Eatclever

Virtuelle Marke für cleveres Essen

Eatclever bietet Restaurants die Möglichkeit, ungenutzte Küchenkapazitäten besser auszulasten.
Eatclever
Eatclever bietet Restaurants die Möglichkeit, ungenutzte Küchenkapazitäten besser auszulasten.

Eatclever führte als einer der Ersten in Deutschland eine virtuelle Marke ein, die sich nur auf den Liefermarkt konzentriert. Restaurants können damit ihre Küche besser auslasten.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Lesen Sie die vollständige Case Study in der foodservice August-Ausgabe. Anmerkung: Der Deutschland-Rückzug Deliveroos war zum Drucktermin des Magazins nicht bekannt und wird deshalb in der Geschichte nicht berücksichtigt.

Als Deliveroo Anfang 2019 in Deutschland begann, virtuelle Marken für den Liefermarkt einzuführen, war das für das Hamburger Start-up Eatclever bereits ein alter Hut. Denn die Idee, ungenutzte Kapazitäten in Restaurantküchen zur Produktion von Lieferessen zu nutzen, hatten die Eatclever-Gründer Marco Langhoff, Robin Himmels und Mohamed Chahin schon bei der Gründung im Jahr 2015.


Mit Erfolg: Heute kann man die Gerichte von Eatclever in über 60 deutschen Städten bestellen, mehr als 100 Restaurants arbeiten mit der Marke zusammen. Das Konzept ist so erfolgreich, dass sich die Hamburger nach Österreich und der Schweiz nun nach Großbritannien wagen.

"2015 bestand der gesamte Liefermarkt quasi nur aus Pizzadiensten", erklärt Mohamed Chahin, wie Mitgründer Marco Langhoff die unbesetzte Nische schon früh erkannte. "Wir wollten aber gesundes Lieferessen haben. Und weil es dieses Angebot nicht gab, würden wir es schaffen", so Chahin weiter.

Zusammen mit Ernährungswissenschaftlern entwickelten die Hamburger eine Speisekarte mit gesunden Gerichten, die sich gut für den Liefermarkt eignen. Dazu gehören mehrere Suppen (5 €), Salate (7-10 €), Wraps (6,50-7,50 €) sowie unterschiedliche Pfannengerichte (7-12 €), darunter Curries, Dals oder Chili.

Selbst kochen wollte man von Anfang an bei Eatclever nicht. Stattdessen suchten die Gründer passende Restaurants als Partner. Für diese sollte eine Produktion für Eatclever als Ergänzung des bestehenden Geschäfts funktionieren. "Es gibt viele Restaurants, die von Montag bis Donnerstag kaum Umsatz machen. Auch das Mittagsgeschäft ist bei vielen oft schwach ausgeprägt. Die gesunden Gerichte von Eatclever funktionieren aber gerade dann gut", sagt Chahin.
Eckdaten Eatclever
Gründung 2015
Restaurant-Partner 100+
Städte (D) 60+
Marken Eatclever, Chicos
Preisspanne 5 € bis 12 €
Ø-Bon (D) 23 €

Welche Restaurants für das Konzept geeignet sind, wie die Zusammenarbeit ausieht und welche Pläne Eatclever für die Zukunft hat, lesen Sie in der  Case Study in der foodservice August-Ausgabe. Kein Abo? foodservice unverbindlich drei Monate im Probe-Abo testen.

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