Enchilada Gruppe

Umsatz 2018 zweistellig gewachsen


Das neue Wilma Wunder in Düsseldorf trug zum Erfolg bei.
Enchilada Gruppe
Das neue Wilma Wunder in Düsseldorf trug zum Erfolg bei.

119,4 Mio. Euro betrug der Systemumsatz der Enchilada Gruppe im Jahr 2018. Das entspricht einer Steigerung von 11,6 Prozent zum Vorjahr, teilt das Unternehmen mit. Wachstumstreiber waren vor allem die Konzepte Wilma Wunder und Burgerheart. Auf bestehenden Flächen wuchs der Umsatz um rund 5 Prozent. Im gerade vorgestellten foodservice Top-100-Ranking landen die Gastronomen aus Gräfelfing bei München auf Platz 27.

In der Kategorie Freizeitgastronomie, in die foodservice und der Dehoga die Enchilada Gruppe eingruppiert, kommt das Unternehmen sogar auf Rang 1. Mehr als neun Mio. Gäste begrüßte die Gruppe in ihren 88 Restaurants (Stand: 31.12.2018). Zur Enchilada Gruppe gehören die Konzepte Enchilada, Aposto, Besitos, Lehners Wirtshaus, Burgerheart und Wilma Wunder, aber auch Einzelgastronomien wie Carls Brauhaus in Stuttgart, der Alte Kranen in Würzburg sowie das Münchner Park Café.

Wachstumstreiber Wilma Wunder und Burgerheart

Wachstumstreiber sind die fünf Wilma-Wunder- sowie die 14 Burgerheart-Filialen – sie bedienen mit ihrer Ausrichtung (Retrodesign mit Café-Bar-Bar-Mischung bzw. Premiumburger-Angebot) starke Gastrotrends. Auch für das laufende Jahr peilt Enchilada weiteres Wachstum an – gerechnet wird mit etwa fünf Neueröffnungen. "Wir freuen uns über ein erneut positives Geschäftsjahr, in dem sich Neueröffnungen als richtige Entscheidung erwiesen haben und wo wir mit der administrativen Neuaufstellung in der Zentrale wichtige Weichen für nachhaltigen Erfolg gestellt haben", sagt Enchilada-Franchise-Geschäftsführer Torsten Petersen. "So konnten wir die einzelnen Konzepte stärken und das Marketing komplett neu organisieren."

Wilma Wunder: Enchilada-Konzept feiert NRW-Premiere




Hervorzuheben seien unter anderem die erfolgreichen neuen Standorte von Wilma Wunder in Düsseldorf und Dresden sowie die Eröffnung des ersten "Shared Restaurants" in München: Das "Restless" in Uni-Nähe fungiert als Pop-up-Restaurant, in dem wechselnde Küchen stattfinden und Streetfood-Enthusiasten, Foodtrucker und ambitionierte Köche experimentieren können. Zudem verjüngt die Kernmarke Enchilada ihr Konzept sukzessive. Einen ersten Eindruck davon können sich die Gäste im Anfang 2018 eröffneten Enchilada Kempten machen. Auch Besitos und Lehners empfangen die Gäste jetzt in modernerem Look.

Durchdachte Weiterentwicklung im Fokus

"Auch weiterhin liegt unser Fokus auf der Weiterentwicklung unserer Konzepte. Zusätzlich erweitern wir Kooperationen im Bereich Home-Delivery. Das Marketing und die Online-Aktivitäten bauen wir kontinuierlich aus, auch um die Suche nach neuen Mitarbeitern zu intensivieren", so Petersen. "Denn der Erfolg eines jeden Restaurants hängt zu einem wesentlichen Teil von den richtigen Köpfen vor Ort ab, die das System zusammen mit uns noch weiter optimieren und umsetzen." 
Über die Enchilada Gruppe
Das erste Enchilada Restaurant wurde 1990 in München eröffnet. Im März 1996 folgte die Gründung der Enchilada Franchise GmbH in Gräfelfing bei München. Im März 2010 wurde die Enchilada Gruppe mit dem begehrten Hamburger Foodservice Preis ausgezeichnet
Konzepte Enchilada, Besitos, Aposto, Lehners Wirtshaus, Burgerheart, Wilma Wunder sowie lokale Großprojekte und Ratskeller
Umsatz 2018 (netto) 119,4 Mio. €
Same Store Sales ca. 5 % plus im Vergleich zu 2017
Units 88 (Stand 31.12.2018)
Mitarbeiter ca. 1500 VZ


Diese klassische Branchenherausforderung steht im Zusammenhang mit dem generellen Wachstum der Systemgastronomie in Deutschland seit rund zehn Jahren: "Für den Aufwind sorgen die relativ gute Flächenverfügbarkeit, noch mehr aber das in Richtung Schnelligkeit bei gleichzeitigem Frische- und Gesundheitsbewusstsein veränderte Konsumentenverhalten", erklärt Karsten Rupp, ebenfalls Geschäftsführer der Enchilada Franchise GmbH.

Mit Blick auf jüngste Entwicklungen im Wettbewerbsumfeld sagt Rupp: "Wir wollen weiter wachsen, aber nicht jede Mode mitgehen und nicht um jeden Preis expandieren. Wichtig sind uns durchdachte Konzepte mit dauerhaft tragfähigen Geschäftsmodellen und -prozessen." Letztlich ließen sich so die Entwicklung von Gästezahlen und Ertrag am besten fortschreiben.

Im Vorfeld der Internorga freute sich das Unternehmen über eine weitere Auszeichnung: Im Rahmen der jährlichen Veranstaltung "Lokaltermin" der Hack AG am Vorabend der Internorga wurde Hermann Weiffenbach, Gründer und Geschäftsführer der Enchilada Gruppe, mit dem "Gastro Stern 2019" ausgezeichnet. 



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