Enchilada-Gruppe

Wilma Wunder jetzt auch in Düsseldorf

Wilma Wunder belebt die Düsseldorfer Gastronomie-Landschaft.
Claudia Ast
Wilma Wunder belebt die Düsseldorfer Gastronomie-Landschaft.

Nach Mainz, Heilbronn und Dresden hat jetzt auch Düsseldorf eine Wilma Wunder: Ende letzter Woche feierte das Konzept der Münchener Enchilada-Gruppe im neuen Gastronomie-Pavillon am Martin-Luther-Platz seine NRW-Premiere.

Schon während des Soft-Openings zog der Gastro-Newcomer viele neugierige Gäste an. Bei schönem Wetter waren die Außenplätze auf dem neu gestalteten Platz vor der alten Johanneskirche begehrt. "Es freut mich, dass unser Lokal so gut ankommt. Es funktioniert bereits, aber es ist noch nicht alles ganz fertig", sagte Geschäftsführer Thorsten Jablonka kurz vor der offiziellen Eröffnung. So sind die Galerie im ersten Stock des Lokals sowie die Dachterrasse noch nicht in Betrieb.

Durch den Abriss des Tausendfüßlers und die Verlegung des Verkehrs unter die Erde ist mitten in der City, zwischen Schadow Arkaden und Berliner Allee, ein neuer Platz entstanden. Eigentlich wollte Wilma Wunder hier bereits Ende 2017 eröffnen, doch es gab Verzögerungen. In Düsseldorf ist das Lokal nicht in eine Bestandsimmobilie, sondern in einen Neubau eingezogen, der "eine Außenstelle" der Schadow Arkaden ist. Architekt Juan Pablo Molestina hat den futuristisch anmutenden Pavillon mit der Fassade in Rostoptik und großen Bogenfenstern entworfen.

Neuheiten beim Design

Im Inneren sorgen dunkle Wände, Parkettböden, Retrofliesen und Samtstühle für ein einladendes Ambiente. Rund 220 Personen finden innen Platz, weitere 250 Sitzplätze bietet die Außenterrasse. "In puncto Design gibt es ein paar Neuheiten", erklärt Jablonka und deutet auf die grüne Echtpflanzenwand. Auch das Licht- und Farbkonzept sei überarbeitet worden. Für die Gestaltung des Interiors zeichnen Hubert Sterzinger und Mirco Cavallo verantwortlich.

Wilma Wunder: Enchilada-Konzept feiert NRW-Premiere



Täglich von 8.30 bis 23 Uhr bietet das Ganztageskonzept seinen Gästen ein abwechslungsreiches Angebot. Je nach Tageszeit verwandelt sich Wilma in ein Café, ein Bistro, ein Restaurant oder eine Weinbar. Morgens gibt es verschiedene Frühstücksvarianten mit hausgemachtem Brot (Sonntags: Brunch), später stehen Klassiker wie Rinderrouladen, Maultaschen und Flammkuchen oder leichte moderne Gerichte wie Salate oder Low Carb Zucchini-Spaghetti auf der Karte. Zu trinken gibt es neben Kaffee und Tee hausgemachte Limonaden, Cocktails, regionale Weine und Bierspezialitäten – darunter auch das lokale Uerige Alt.


Mit Rheinischem Sauerbraten und "Himmel un Ähd" macht die Karte auch bei den Speisen Zugeständnisse an den Standort. "Wir sind überzeugt, dass Wilma schnell ein wichtiger Teil der gastronomischen Szene in Düsseldorf sein wird", sagt Jablonka. Der 38-jährige Geschäftsführer ist seit 2001 in verschiedenen Betrieben der Enchilada-Gruppe tätig.

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