DGE/ÖGE/SGE

Corona und Ernährung ein Thema der Dreiländertagung

Ein Thema der Tagung: Welche Relevanz hat die Ernährung bei einer Corona-Infektion?
pixabay.com
Ein Thema der Tagung: Welche Relevanz hat die Ernährung bei einer Corona-Infektion?

Am 19. und 20. November 2020 treffen sich die Ernährungsfachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals zu einer digitalen Dreiländertagung. Auf der zweitägigen Online-Veranstaltung zum Thema „Update D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“ stellen namhafte Wissenschaftler und Vertreter der drei Fachorganisationen aktuelle Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zu verschiedenen ernährungsrelevanten Themen vor.

Zu Beginn der Dreiländertagung geht es um die D-A-CH-Referenzwerte, das Herzstück der Zusammenarbeit der Fachgesellschaften: Wie ist die Vorgehensweise und wissenschaftliche Ableitung? Was ist neu? Anschließend geben DGE, ÖGE und SGE ein kurzes Update zu den Ernährungsberichten der Länder. Im zweiten Themenblock widmen sich die Referenten Ernährungsproblemen vulnerabler Gruppen – meint „verletzliche“ Personen wie behinderte oder ältere Menschen – vom Säugling über Kinder und Jugendliche bis hin zu Senioren.

Ernährung und COVID-19

Der dritte Themenblock greift das aktuelle Thema Ernährung und COVID-19 auf und stellt es in Zusammenhang mit Übergewicht, Adipositas und Immunsystem. Auch die Frage, ob Ernährungssysteme neu gedacht werden müssen, wird diskutiert. Abschließend beschäftigt sich ein Themenblock mit aktuellen und zukünftigen Fragen unter anderem zu Sporternährung, Ernährungsmustern und personalisierter Ernährung.

In parallelen Sessions referieren Expert zu transparenter Nährwertkennzeichnung, Nutri-Score, Herkunft von Lebensmitteln, Kaufentscheidungen sowie nachhaltiger Ernährung. Nachwuchswissenschaftler haben in einer eigenen Session die Gelegenheit, Forschungsergebnisse zu aktuellen Themen zu präsentieren.
Ernährungswissenschaftler, Mediziner, Diätassistenten und Interessierte aus der Ernährungswirtschaft sowie Studierende können sich am 19. und 20. November virtuell über neue Erkenntnisse und aktuelle Fragestellungen austauschen. Die Tagungsgebühren für die zweitägige Online-Veranstaltung liegen für Frühbucher bis zum 24. Oktober 2020 bei 50 bis 175 Euro. Hier finden Interessierte weitere Informationen und Anmeldung.

stats