Event-Tipp

Schulverpflegung besser machen

Nicht in jeder Mensa sind die Schüler so vom Essen begeistert.
Claudia Zilz
Nicht in jeder Mensa sind die Schüler so vom Essen begeistert.

Wie können Kommunen und Gemeinden die Schulverpflegung optimieren? Wie gelingt in der Praxis ein professionelles, nachhaltiges Angebot? Und welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Diese und andere Fragen stehen im Fokus der Veranstaltung "Schulessen besser machen" am 23. September in Bonn. Veranstalter ist das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ).

Die Teilnehmer erwartet ein kompaktes Vortragsprogramm mit vielen praktischen Beispielen sowie einem Expertenpodium unter dem Motto "Sie fragen – Experten antworten". Zum Auftakt wird Bundesernährungsministerin Julia Klöckner in das Thema einstimmen. Die CDU-Politikerin hat sich zum Ziel gesetzt, die Schulverpflegung deutlich zu verbessern. Frank Waskow von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wird Wege für Kommunen aufzeigen, wie dies nachhaltig gelingen kann. Danach folgen einige Beispiele aus der kommunalen Praxis: Auf der Bühne sind unter anderen Vertreter der Städte Hilden und Steinheim an der Murr sowie aus dem Landkreis Saarlouis.

Rechtlich auf der sicheren Seite

Doch wie steht es um den Rechtsrahmen für Umweltkriterien und Sozialstandards in der kommunalen Beschaffung? Was muss dabei beachtet werden? Antworten darauf serviert Experte Prof. Dr. Christopher Zeiss von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. In einem finalen Expertenpodium können die Teilnehmer schließlich ihre Fragen rund um das Thema Schulverpflegung stellen. Vier Experten sind mit von der Partie, damit am Ende keine Frage unbeantwortet bleibt.

Die Veranstaltung richtet sich explizit an Verantwortliche in Städten und Gemeinden – angefangen vom Bürgermeister über den Kämmerer bis hin zum Vergabestellenleiter sowie Mitarbeitern in der kommunalen Praxis. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldungen bis zum 9. September wird gebeten, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des NQZ.


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