Facts & Figures

Broschüre Neustart 2022 bietet Orientierung

Nützlich: Infos vom Dehoga Bundesverband zum Neustart des Gastgewerbes
Dehoga
Nützlich: Infos vom Dehoga Bundesverband zum Neustart des Gastgewerbes

"Neustart 2022: Corona-Bilanz von 2020-2022 – Perspektiven schaffen", ist der volle Name der Veröffentlichung, die auch die aktuellen Forderungen der Branche an die Politik auflistet.

Der Dehoga hat sich dabei auf die Punkte und Handlungsfelder konzentriert, die für einen erfolgreichen Neustart von Gastronomie und Hotellerie von besonderer Bedeutung sind. Dazu zählt zum Beispiel die Beibehaltung der 7 Prozent-Mehrwertsteuer als zentrale Maßnahme zur Zukunftssicherung der Branche. Die Broschüre gibt es hier.

Und dann kam Corona ...

Zwischen 2010 und 2019 verzeichnete das Gastgewerbe Jahr für Jahr ein sattes  Umsatzplus. Für diese erfolgreiche Entwicklung sorgten eine robuste Konjunktur und eine positive Konsumstimmung. Der Jahresnettoumsatz betrug im Vorkrisenjahr 2019 noch 94,7 Milliarden Euro. Auch die Monate Januar und Februar 2020 begannen mit einem nominalen Umsatzplus von 3,4 Prozent erneut sehr vielversprechend für die Branche. Aber dann kam Corona und damit der Stillstand.

Seit Anfang März galten Einschränkungen in Form von reduzierten Öffnungszeiten. Am 22. März 2020 trat der erste Lockdown in Kraft. Über Deutschland legte sich eine gespenstische Stimmung, Straßen und Plätze waren wie leergefegt. Schulen und der Einzelhandel mussten schließen ebenso wie die Gastronomie und Hotellerie. 

Um der Pandemie Herr zu werden, harrte die Bevölkerung wochenlang zu Hause aus. Außerhalb der eigenen vier Wände wurde das öffentliche Leben fortan durch Sicherheitsabstände und Hygieneregeln, Kontaktverbote und Ausgangssperren bestimmt. Alle betraten Neuland im März 2020. 
Corona-Fakten
- 74,9 Milliarden Euro Verlust. 
- Verlust von 25.000 steuerpflichtigen Unternehmen. 
- Ohne die coronabedingten Kurzarbeitergeldregelungen und die Corona-Wirtschaftshilfen hätte die Branche Hunderttausende Mitarbeiter verloren und sicherlich ein Drittel der 220.000 Unternehmen nicht überlebt.





Dieser Text erschien zuerst auf www.ahgz.de.

stats