Finanzen

Überbrückungs- und Corona-Hilfen laufen 2022 weiter

Die Regelungen zu Corona-Hilfen und Überbrückungsgeldern sind detailreich.
IMAGO / Christian Ohde
Die Regelungen zu Corona-Hilfen und Überbrückungsgeldern sind detailreich.

Die Regelung zur Überbrückungshilfe bei sogenannten freiwilligen Schließungen gilt auch im Januar 2022. Bei den Corona-Hilfen schlagen die Länder Verlängerung und Nachbesserung vor.

Nach den jüngsten Beratungen informiert das Bundeswirtschaftsministerium darüber, dass die Regelung zur Antragsberechtigung bei den sogenannten freiwilligen Betriebsschließungen auch im Januar in der neuen Überbrückungshilfe IV gilt.

Der Dehoga Bundesverband weist zudem darauf hin, dass dies bei Bedarf auch kurzfristig verlängert werden kann. Und wie bereits angekündigt sind nunmehr auch die diesbezüglichen Regelungen für die Überbrückungshilfe III Plus (bis Dezember) in den zugehörigen FAQ veröffentlicht worden. Die Details finden sich hier unter Ziffer 1.2 der FAQ.

Corona-Hilfen

Angesichts der anhaltenden Belastungen der Wirtschaft durch die Pandemie haben die Bundesländer eine Verlängerung und Nachbesserung der Wirtschaftshilfen für von staatlichen Einschränkungen betroffene Unternehmen vorgeschlagen. Um schnelle Hilfen zu ermöglichen, regten die Länder in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zudem Abschlagzahlungen an, um die Unternehmen möglichst schnell noch im Januar 2022 mit Liquidität zu versorgen.

Der Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), betonte in dem am Mittwoch bekanntgewordenen Schreiben, die derzeitige Welle der Pandemie treffe durch die erneut notwendigen Einschnitte mit 2G- oder 3G-Vorgaben unter anderem den Einzelhandel, die Veranstaltungswirtschaft, die Schaustellerbranche und auch das Gastgewerbe stark.

Auf Vorschlag der Länder soll nun die Überbrückungshilfe IV bis Sommer 2022 im Rahmen der beihilferechtlichen Möglichkeiten verlängert werden. Außerdem drängte Pinkwart auf eine Verlängerung der Fristen für die Schlussabrechnungen der bisherigen Programme. 

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