Förderprogramm

Härtefallhilfen für besondere Einzelfälle

Unternehmen, die bislang durchs Raster gefallen sind, können jetzt Hilfen beantragen. Entschieden wird im Einzelfall.
IMAGO / Martin Wagner
Unternehmen, die bislang durchs Raster gefallen sind, können jetzt Hilfen beantragen. Entschieden wird im Einzelfall.

Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, können im besonderen Einzelfall nun Härtefallhilfen beantragen. Speziell Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe, können diese nun beantragen.

Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das zuständige Bundesland wird den Einzelfall prüfen und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine finanzielle Hilfen erhält. Es besteht kein Rechtsanspruch. Für die Härtefallhilfen stellen Bund und Länder 2021 insgesamt 1,5 Milliarden Euro bereit.

Die Höhe der Förderung hängt unter anderem von der Belastung im Einzelfall ab. Sie orientiert sich laut offizieller Stelle in der Regel an den sonstigen Unternehmenshilfen des Bundes, das heißt insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. In begründeten Ausnahmefällen kann auch eine höhere Förderung zugesagt werden.

Der Antrag muss in der Regel über einen prüfenden Dritten gestellt werden, zum Beispiel über eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater. Hier geht es zu den Anträgen: Härtefallhilfen

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