Franchiseverband

Dynamisches Wachstum fortgesetzt


Die Franchisewirtschaft in Deutschland hat sich im Jahr 2018 dynamisch weiterentwickelt.
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Die Franchisewirtschaft in Deutschland hat sich im Jahr 2018 dynamisch weiterentwickelt.

Die Franchisewirtschaft in Deutschland hat sich im Jahr 2018 dynamisch weiterentwickelt. Das belegt die statistische Auswertung des Deutschen Franchiseverbandes für das Jahr 2018.

Laut der Erhebung haben die bundesweit rund 990 Franchisesysteme über 128.000 Franchisepartner, das sind 3,6 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Dienstleistungssektor ist mit 40 Prozent weiter Branche Nr. 1 im Franchising. Den zweiten Platz teilen sich mit 24 Prozent Gastronomie und Handel. Insgesamt beschäftigen die knapp 168.000 (+ 3,5%) Franchisebetriebe rund 715.000 Mitarbeiter, was laut Deutschem Franchiseverband einem Plus von 1,2 Prozent entspricht. "Diese Zahlen bestätigen erneut einen deutlichen Wachstumstrend bei Partnern, Betrieben und Beschäftigten", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Hochgerechnet auf die Gesamtfranchisewirtschaft setzten fast 4.500 neue Franchisenehmer auf diese Unternehmenskooperation und sorgten für ein Wachstumsplus von 3,6 Prozent. Auch der Umsatz in den Systemen hat sich weiter überproportional positiv entwickelt: "Er stieg um 9,4 Prozent auf 122,8 Milliarden Euro. Die Zahlen spiegeln ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 innerhalb der Franchisewirtschaft wider, die im Vergleich zur deutschen Gesamtwirtschaft ein Mehr an Dynamik aufzeigt", sagt Torben Leif Brodersen, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Franchiseverbandes.

Neue Zielgruppen

Um das Systemkonzept erfolgreich zu multiplizieren, setzen laut Franchiseverband immer mehr Unternehmen auf neue Zielgruppen. "Mit 23 Prozent stehen Angestellte, Fach- und Führungskräfte zwar immer noch an erster Stelle, dicht gefolgt von den eigenen Mitarbeitern mit 21 Prozent (+11%), freien Unternehmern (20%) und bestehenden Franchisenehmern (18%)", heißt es.

Damit rückten die Themen Seitenwechsel – vom Mitarbeiter zum Partner, Conversion, also die Umwandlung bzw. Eingliederung bestehender Unternehmen in ein Franchisesystem, und Multi-Unit-Franchising (ein Partner mit mehreren Standorten) vermehrt in die strategische Ausrichtung von Franchisekonzepten.

8.500 neue Arbeitsplätze

Im vergangenen Jahr hat die Franchisewirtschaft über 8.500 neue Arbeitsplätze geschaffen. "Das ist ein Plus von 1,2 Prozent. Damit werden in der Bundesrepublik insgesamt 715.362 Menschen in Franchise-Unternehmen Voll-, Teilzeit sowie geringfügig beschäftigt", heißt es in der Mitteilung vom Verband.

Die bekannte Marke sei das Fundament des Systemerfolgs. "Dabei zielt sie nicht nur auf Endkunden und Verbraucher, sondern vermehrt auch auf Mitarbeiter – bestehende wie potenzielle", so Torben Leif Brodersen. "Wer heute Mitarbeiter für sich begeistert, hat seine Partner von morgen vielleicht schon gewonnen."
Über den Deutschen Franchiseverband
Der Deutsche Franchiseverband vertritt die Interessen der deutschen Franchisewirtschaft im wirtschaftspolitischen Umfeld – national wie international. Er wurde 1978 gegründet und sitzt in Berlin. Der Deutsche Franchiseverband ist die Qualitätsgemeinschaft und repräsentiert Franchisegeber und Franchisenehmer gleichermaßen. Aktuell sind über 360 Mitglieder im Verband organisiert. Im Jahr 2018 erwirtschafteten die rund 990 in Deutschland aktiven Franchisegeber, gemeinsam mit über 128.000 Franchisenehmern über 715.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 123 Mrd Euro.


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