Frank Schwarz Gastro Group

Gans to-go in Duisburg

FSGG-Chef Frank Schwarz (r.) und sein Küchendirektor Roger Achterath beziehen Fleisch und die Gänse zu Weihnachten aus fairer und tiergerechter Haltung vom Niederrhein.
FSGG
FSGG-Chef Frank Schwarz (r.) und sein Küchendirektor Roger Achterath beziehen Fleisch und die Gänse zu Weihnachten aus fairer und tiergerechter Haltung vom Niederrhein.

Tierwohl steht bei der Duisburger Frank Schwarz Gastro Group ganz oben auf der Agenda. Das gilt insbesondere für das Gans to-go-Angebot in der Vorweihnachstzeit – zum Abholen auf dem Großmarkt oder im exklusiven Versand bundesweit, zum Beispiel für die Online-Firmenfeier.

Zur "richtigen" Weihnachtszeit gehört für viele Menschen nach wie vor der Gänsebraten, wenn er auch aktuell nicht in großer Runde oder im Restaurant im Rahmen einer Feier gewürdigt werden kann. Doch sieht sich auch nicht jeder in der Lage, sein Festtagsmenü selbst so zuzubereiten, dass es den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Eine komfortable und nachhaltige Lösung bietet die Frank Schwarz Gastro Group (FSGG): Gans to-go mit Tieren aus dem regionalen Naturverbund am Niederrhein. Als biozertifizierter Betrieb fühlt sich der Duisburger Caterer mit Sitz am Großmarkt dem Tierwohl verpflichtet. 

Küchendirektor Roger Achterath hat den Anspruch nur Gänse aus nachhaltiger Zucht zu verarbeiten. Lieferungen aus Osteuropa kommen für ihn nicht infrage: "Weder für die Haltung noch für die Schlachtung gibt es im Rahmen der deutschen oder europäischen Nutztierhaltungsverordnung Mindestanforderungen für die Gänsehaltung", kritisiert der Küchenmeister. "Der Europarat hat lediglich eine Empfehlung zur Haltung von Hausgänsen erarbeitet. Aber das reicht bei weitem nicht aus."

Tierwohl vor Profit

Die weithin gültige Maxime Profit zulasten der Tiere will er nicht unterstützen. In der Regel werden Gänse in großen Gruppen auf engstem Raum gehalten. "Die Schlachtreife der Tiere wird in dieser intensiven Stallhaltung durch künstliches Licht und hochkalorisches Mastfutter erreicht." Diese Zustände dürfe man nicht tolerieren, findet Sternekoch Achterath. "Sie müssen schnellstens abgeschafft werden", fordert er.

Obwohl die Gänse vom Naturverbund deutlich teurer sind als Tiere aus konventioneller Zucht, hat sich das Cateringunternehmen FSGG für diesen Weg entschieden. "Wir verarbeiten nur Fleisch von Gänsen aus fairer und tiergerechter Haltung vom Niederrhein", garantiert Achterath. Der Naturverbund ist ein Zusammenschluss regionaler Erzeuger, die unter dem Grundsatz "Fair. Nachhaltig. Regional" ökologische Landwirtschaft betreiben. "Die Naturverbund-Gänse dürfen das ganze Jahr über auf Wiesen leben und Gras zupfen. Zum Einsatz kommt ausschließlich artgerechte Nahrung. Bei dieser Freilandhaltung legen die Züchter auch Wert auf ausreichend Wasser. Schließlich ist die Gans ein wassserliebender Vogel", berichtet der anspruchsvolle Koch. Hochwertiges Fleisch natürlich hat seinen Preis. "Doch immer mehr unserer Kunden sind bereit, mehr Geld für Tierwohl auszugeben und so die kleinen Betriebe zu unterstützen", ist sich der 52-Jährige sicher. Und das nicht nur bei Gänsen. "Auch alle anderen Fleischsorten stammen von Naturverbund-Betrieben der Region."

Die FSGG bietet den Klassiker als "Gans to-go" an. Knusprig gebacken für vier Personen mitsamt den klassischen Beilagen wie Rotkraut, Knödel, glasierten Maronen, Gänsejus und Preiselbeeren können Privat- und Firmenkunden vorbestellen und ihre Menüs auf dem Großmarkt abholen. Die Weihnachtsgans wird aber auch fix und fertig als Menü zubereitet per hauseigenem Lieferdienst in der Genussbox nach Hause geliefert. Auch bundesweit ordern Firmenkunden Gänsemenüs für ihre Mitarbeiter nach Hause – zum Beispiel für das Online-Weihnachtsevent per Zoom, Teams und Co. Die Gäste daheim müssen das Menü nur noch erwärmen und genießen.
Über die FSGG
Das Catering-Unternehmen Frank Schwarz Gastro Group (FSGG) mit Produktionsstätte auf dem Duisburger Großmarkt betreibt Party-, Event-, Messe- und Schiffscatering und versorgt Schulen und Kindergärten mit Mittagessen. Auf über 750 Quadratmetern Fläche in einer ehemaligen Markthalle wurden bis März 2020 monatlich laut Unternehmensangaben rund 25.000 Essensportionen frisch zubereitet. Die FSGG beschäftigt 90 Mitarbeiter. Die moderne Produktionsstätte wurde nach den aktuellen Richtlinien der EU zertifiziert und ist seit 2013 auch bio-zertifiziert.
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