Frankfurt am Main

Unibail-Rodamco-Westfield mit 27 Centern in D


Das Nordwestzentrum solle künftig noch sträker als urbaner Erlebnisraum präsentiert werden, heißt es vom neuen Betreiber Unibail-Rodamco-Westfield.
Schuessler/NWZ
Das Nordwestzentrum solle künftig noch sträker als urbaner Erlebnisraum präsentiert werden, heißt es vom neuen Betreiber Unibail-Rodamco-Westfield.

Nun ist es offiziell: Ab 1. September übernimmt Unibail-Rodamco-Westfield Germany (URW) das Management des Nordwestzentrums in Frankfurt am Main – bisher in Händen der ECE, mit 148 Units Deutschland größter Center-Betreiber hierzulande. Damit baut der weltweit agierende Center-Betreiber URW sein Deutschland-Portfolio auf 27 Zentren und die Präsenz in Frankfurt aus.

Mit 94.500 Quadratmetern Gewerbeverkaufsfläche ist das NordWestZentrum eines der größten Shopping Center Deutschlands. Das Center selbst zieht jährlich mehr als 15,6 Mio. Besucher an. Im Quartier arbeiten rund 3.000 Menschen. „Unser Ziel ist es, die große Anziehungskraft und die Aufenthaltsqualität des Nordwestzentrums auch in Zukunft kontinuierlich zu steigern. Mit Unibail-Rodamco-Westfield haben wir für diese Aufgabenstellung einen erfahrenen und zukunftsorientierten Partner mit großem Know-how im Betrieb von innerstädtischen Destinationen und einem starken Netzwerk in der internationalen Immobilien- und Einzelhandelsbranche gewonnen“, sagt Dr. h.c. Josef Buchmann, Eigentümer des Centers.

Der Management-Vertrag umfasst das operative Center- und Quartiersmanagement, das Asset-Management sowie die Vermietung des gemischt genutzten Stadtteilzentrums, mit einer Bruttonutzfläche von 340.000 Quadratmetern.
„Wir werden das Center in den kommenden Jahren noch stärker als urbanen Erlebnisraum präsentieren, die digitalen Angebote mit gezielten Maßnahmen weiterentwickeln und den vielfältigen Nutzungsmix, der dem NordWestZentrum seinen besonderen Charakter verleiht, weiter ausbauen.“
Olaf Ley, Director Investment und Assetmanagement bei Unibail-Rodamco-Westfield Germany

Das Nordwestzentrum, eröffnet 1968 als multifunktionales Stadtteilzentrum, ging Ende der 80er Jahre ins Eigentum der jetzigen Gesellschafter über und entwickelte sich von Stadtteilzentrum zu seiner heutigen überregionalen Bedeutung im Rhein-Main-Gebiet. Neben 150 Geschäften befinden sich heute rund 200 Wohnungen sowie über 20.000 Quadratmeter Büroflächen für Behörden und private Unternehmen auf dem Areal. Zudem sind mehr als 20 Arztpraxen, ein Hotel, eines der größten Spaßbäder der Region mit großer Saunalandschaft, Fitnesscenter sowie eine Sporthalle und der Sitz des Basketballteams Fraport Skyliners in das Quartier integriert.
Über Unibail-Rodamco-Westfield
Unibail-Rodamco-Westfield, weltweit führender Entwickler und Betreiber von ‚Flagship Shopping Destinations‘, besitzt 92 Shopping Center, die sie selbst betreibt. Darunter befinden sich 55 Flagship Center in den dynamischsten Städten Europas und der USA. Insgesamt ziehen die Center jährlich rund 1,2 Mrd. Besucher an. Die Gruppe weist ein Portfolio im Wert von 65,2 Mrd. Euro in 12 Ländern auf zwei Kontinenten aus (Stand: 31. Dezember 2018), davon 87 % in Handelsimmobilien, 6 % in Büroflächen, 5 % in Tagungs- und Ausstellungszentren und 2 % in Dienstleistungsbereichen. In Deutschland betreibt die Gruppe mit dem Nordwestzentrum 27 Shopping Center, davon neun im eigenen Portfolio.

Nach wie vor bleibt die ECE im Großraum Frankfurt stark vertreten. Sie führt dort die Einkaufszentren Skyline Plaza, Main-Taunus-Zentrum, MyZeil, Hessen-Center und Isenburg-Zentrum.
Über ECE
Deutschlands größter Center-Betreiber ECE, bis September noch für das Nordwestzentrum zuständig, wurde 1965 von Versandhauspionier Prof. Werner Otto gegründet, seitdem in Familienbesitz. Rund 195 Center hat ECE im Management (davon 40 international; Stand 31.12.2018). In allen Centern zusammen werden etwa 23 Mio. Euro Einzelhandelsumsatz generiert. Über 2.000 Gastro-Units werden für alle Center ausgewiesen mit einem Umsatzvolumen von etwa 1 Mrd. Euro.




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