Frankfurt

Aus Chez Ima wird Bar Shuka

Gelungener Einstieg: Die Frankfurter Gastronomen David und James Ardinast holten sich die Hilfe von Yossi Elad.
Imaworld/Steve Herud
Gelungener Einstieg: Die Frankfurter Gastronomen David und James Ardinast holten sich die Hilfe von Yossi Elad.

Nach mehr als drei Monaten Umbauzeit können sich Gäste des 25hours Hotels The Trip und Besucher des Frankfurter Bahnhofsviertels ab sofort wieder auf kreative Tel Aviv-Cuisine freuen. Die Bar Shuka, das neue Restaurant der Brüder Ardinast, ist seit Ende Oktober geöffnet.

Das Innendesign des neuen Konzepts verbindet industrielle Elemente wie freiliegende Ziegelwände und Betonsäulen mit spanischen Ornamentziegelsteinen, Lampenschirmen aus tunesischen Strohkörben und einem glasierten Wabenboden in Meeresfarben. Zwei an der Wand befestigte Leuchtschriftzüge schreiben das Wort 'Freund' auf arabisch und hebräisch. Entworfen wurde das Innendesign von Morgen Interiors and Michael Dreher, die auch für das umliegende 25hours Hotel verantwortlich waren. Der Name Bar Shuka greift die israelischen Wurzeln des Projekts auf, "Shuk" bedeutet übersetzt soviel wie Marktplatz.

Knapp 90 Gäste finden in den neuen Räumlichkeiten Platz, im Innenhof gibt es Sitzgelegenheiten für weitere 60 Personen. Hinter einer geheimen Tür auf den ersten Blick verborgen, betritt der Gast hier die Shuka Bar, eine Speakeasy Sake Bar, die zum Restaurant dazugehört. Für David und James Ardinast, ist der Standort nach dem Maxie Eisen und dem Stanley Diamond das dritte Konzept, wenn auch an alter Wirkungsstätte. Bis Ende Juni war in den Räumlichkeiten noch das Chez Ima untergebracht. Im Zuge der Renovierungen des gesamten Hotels erhielt dann das "alte" Projekt ein neues Gesicht.

Verantwortlich für die Küche ist der israelische Spitzenkoch und Gastronom Yossi Elad, der sich in seiner Heimat und London bereits einen Namen mit den drei Restaurants Machneyuda, Jerusalem und Palomar gemacht hat. Gemeinsam mit Küchenchef Stephan Kaiser entwickelt er die Gerichte auf der Speisekarte. Diese teilt sich in vier Kategorien: The Shuka (Dips, Pitabrot und fermentiertes Gemüse), The Butcher (Fleisch), The Fisherman (Fisch & Meeresfrüchte) und The Farmer (vegetarisch). Das Frühstücksangebot besteht aus Bowls, Smoothies, einer Brotzeit oder einem Buffet. Auf der Getränkekarte finden sich Weine aus dem Libanon, Israel und Syrien. Doch auch die Frankfurter Wurzeln werden nicht vergessen. In der Bar Shuka gibt es eine spezielle Variante der Frankfurter Grünen Soße, allerdings in einer leicht abgewandelten Form mit Koriander und Basilikum, die zu Falafeln serviert wird.



stats