Frauennetzwerk Foodservice

Fulminantes Treffen im Hotel Lindley Lindenberg

Über 30 Frauen kamen zum Netzwerken ins Lindley Lindenberg Hotel im Frankfurter Ostend.
Gretel Weiß
Über 30 Frauen kamen zum Netzwerken ins Lindley Lindenberg Hotel im Frankfurter Ostend.

Frische Inspirationen und viel Networking bot das Regionaltreffen des Frauennetzwerks Foodservice im stylischen Hotel Lindley Lindenberg im Frankfurter Ostend. Über 30 Power-Frauen erlebten das außergewöhnliche Co-Living Konzept des Hotels in der Mainmetropole. Erfolgreich setzt es zudem auf eine rein vegane Gastronomie. Impressionen eines außergewöhnlichen Netzwerktreffens bei 38 Grad im Schatten. 

Zum Auftakt begrüßte Frontfrau der Regionalgruppe Annette Mützel, Geschäftsführerin foodservice solutions, die gut 30 Teilnehmerinnen bei einem kühlen Drink. Trotz drückender Hitze in der Frankfurter Mainmetropole wollte sich keine der Frauen dieses Netzwerktreffen entgehen lassen. Zu spannend das Konzept des Hotel Lindley Lindenberg, das liebevoll als "Wundertüte " tituliert wird: Von außen erkennt man Wohnzimmer, Küche und Kräutergarten sowie Co-Working-Space, Bar und Dachterrasse. Doch das ist längst nicht alles: Das Co-Living-Konzept vereint Heimat, Nachhaltigkeit, Ästhetik und Humanismus, Design, Kunst, Ausstellungen und Kultur-Events.

Community Living als Maßgabe

Designerin Nicole Franken vom Planungsbüro Franken Group führte durchs Haus. Sie erklärte die Philosophie und das außergewöhnliche Konzept des Lindley Lindenberg. 2019 an den Start gegangen, steht es allen Menschen offen, die Lust auf Gemeinschaft und das Besondere haben, so Nicole Franken. "Community Living" heißt das Credo, das von allen Hotelbewohnern geliebt und gelebt werde. Sozusagen der USP der insgesamt drei Lindenberg Hotels in Frankfurt am Main.

 
Wichtig: Im Hotel entscheidet jeder selbst, was und wie viel er möchte. Dort zu Gast zu sein bedeute, Teil eines Gästekollektivs zu werden. Die mit 16 bzw. 22 Quadratmetern bewusst klein gehaltenen 100 Zimmer des Hauses sollen den Austausch in den 17 öffentlichen Räumen fördern. Zum Networking laden unter anderem zwei Küchenlandschaften zum gemeinsamen Kochen und Essen ein, ein Fitness- und ein Co-Working-Space, die Rooftop-Bar, die "Bar Marmion", ein Restaurant, ein Event-Raum sowie die gute Stube mit Kachelofen.

Namensgeber Udo Lindenberg

Mit dem Konzept wolle man bewusst auch Longstay-Gäste gewinnen, die sich für ihren Aufenthalt mehr als nur ein Zimmer wünschen. Der Name der Hotelkette "Lindenberg" sei, so Nicole Franken, kein Zufall. Niemand anderes als der Kultmusiker und wohl berühmteste Longstay-Gast der Republik Udo Lindenberg habe für den Namen Pate gestanden. So ist das Lindley Lindenberg ein Ort, an dem Gemeinschaft auf sieben Etagen gelebt wird, wo man zusammen kocht, arbeitet, Whisky trinkt, feiert oder Musik hört. Fast wie zuhause in der großen WG.

Besonders ist auch die Fassade des Hotels im Gründerzeit- und Industry-Style. Nicole Franken erläutert: Hier sind 2.000 Tonnen Gusseisen verarbeitet, was einem Gewicht von 70 Elefanten entspricht. So schwer es ist, so leicht mutet es an.

Weiteres Herzstück des Hotels ist das Restaurant "Leuchtendroter", ein Ableger des vegetarischen Sternerestaurants "Seven Swans". Seit einiger Zeit biete man nur noch vegane Speisen an, wodurch das Team um Lukas Diekann noch mal mehr Gäste gewonnen habe. Derzeit mache man fast die gleichen Umsätze mit der Gastronomie wie mit dem Hotel – bei wohlgemerkt 65 Sitzplätzen inklusive Terrasse.

Für die Teilnehmerinnen des Netzwerktreffens gab es ein veganes 4-Gänge-Menü, das auf ganzer Linie überzeugte. Kulinarisches Highlight: Bun Bao mit Shiitake-Füllung und Jus.  Netzwerkmitgründerinnen Annette Mützel  und Gretel Weiß, Herausgeberin foodservice, resümierten: "Das war ein ganz besonderes Treffen in einem besonderen Ort mit viel Networking untereinander." 
Über das Netzwerk
Das Frauennetzwerk Foodservice gibt es seit 2010 und dank der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder und des Gründungssponsors Coca-Cola habe man eine einzigartige Plattform geschaffen, die mehr Frauen in Führungspositionen bringt und on top mit dem Frauenforum FOODSERVICE die größte Fachveranstaltung der Branche stellt. Für die Mitgliederinnen ist es eine einzigartige Plattform für Austausch und Unterstützung untereinander. Interesse? Hier gibt es mehr Infos zum Netzwerk.


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