Gastgewerbeumsatz

Extremer Einbruch im März

Der Lockdown während der Corona-Pandemie beschert der Gastronomie katastrophale Zahlen.
imago images / Ralph Peters
Der Lockdown während der Corona-Pandemie beschert der Gastronomie katastrophale Zahlen.

Die Corona-Pandemie zeigte im zurückliegenden März erhebliche Auswirkungen auf das Gastgewerbe in Deutschland: Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen im März die Umsätze der Branche um 45,4 Prozent, das berichtet das Statistische Bundesamt. Dies markiert den größten Einbruch seit Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994.

Ab dem 18. März waren Übernachtungen touristischer Gäste in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben durch einen Beschluss von Bund und Ländern untersagt. Ab dem 22. März waren die Gaststätten mit Ausnahme von Abhol- und Lieferservices ganz geschlossen. "Alle Branchen des Gastgewerbes wiesen infolge dieser Maßnahmen die größten Umsatzeinbußen seit dem Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994 auf", teilt das Statitische Bundesamt mit.

Demnach fiel der Gastgewerbeumsatz im März 2020 real (preisbereinigt) um 45,4 Prozent gegenüber März 2019. Wie das Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, setzte das Gastgewerbe nominal (nicht preisbereinigt) 44,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Februar 2020 fiel der Umsatz im Gastgewerbe im März 2020 nach Kalender- und Saisonbereinigung real um 44,6 Prozent und nominal um 44,5 Prozent.

In der Gastronomie verzeichnet der Umsatz im März real ein Minus von 42,4 Prozent gegenüber März 2019, die Sparte der Caterer verzeichnete real ein Minus von 28,8 Prozent. Auch für April werden ähnliche Zahlen erwartet.
Gastgewerbeumsatz März 2020 vs. März 2019
real nominal
Gastgewerbe insgesamt - 45,4 - 44,0
davon:
Beherbergung - 51,0 - 50,0
Gastronomie - 42,4 - 40,7
darunter:
Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleistungen - 28,8 - 27,3

Berechnet aus den Ursprungswerten (ohne Kalender- und Saisonbereinigung)
Quelle: Destatis




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