Hans im Glück

Erster Insektenburger auf dem Grill

Der erste Insektenburger in einer Kette: der "Übermorgen" von Hans im Glück.
Hans im Glück
Der erste Insektenburger in einer Kette: der "Übermorgen" von Hans im Glück.

Lust auf einen Bissen Future Food? Ab heute können Gäste in 49 Hans im Glück Burgergrills den Insektenburger "Übermorgen" probieren. Damit setzt die Burgerkette neue Standards in der systematisierten Gastronomie.

Zunächst wird der Burger mit einem Insektenbratling der Bugfoundation im Rahmen eines Zeitraums von sechs bis acht Wochen angeboten. Peter Prislin, CMO der Hans im Glück Franchise GmbH, erklärt die Motivation hinter dem neuen Burger: „Unser Insektenburger ist kein PR-Gag oder bloßes Aufspringen auf einen Trend. Vielmehr ist er ein weiterer konsequenter Schritt für mehr Auswahl und Vielfalt auf unserer Speisekarte, auch jenseits unseres erfolgreichen vegetarischen und veganen Angebots." 

Insekten gehören zur Ernährung der Zukunft

Baris Özel, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der Bugfoundation, ergänzt: „Der Übermorgen gibt einen Ausblick auf mögliche Nahrungsquellen der Zukunft. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen wächst. Entsprechende Mengen an tierischen Proteinquellen zu gewährleisten, wird zur globalen Herausforderung – Insekten sind hier eine wichtige Ergänzung der aktuell genutzten Nahrungsressourcen."
Proteinquelle Buffalowurm
Der Insektenbratling der Bugfoundation besteht zu 27 Prozent aus nährstoffreichen und nachhaltig gezüchteten Buffalowürmern, enthält keine künstlichen Zusatzstoffe und keine Farbstoffe. Die verarbeiteten Insekten sind im Bratling nicht sichtbar, weil sie fein gemahlen und anschließend mit ausgewählten vegetarischen Zutaten wie Sojabohnen, Eiern und verschiedenen Gewürzen zum Bratling verarbeitet werden. Da der Bratling aus Insekten hergestellt wird, handelt es sich nicht um ein vegetarisches oder veganes Lebensmittel.
In den Burgergrills wird der Insektenbratling ausschließlich in einer eigens dafür vorgesehenen Fritteuse zubereitet. Dies stellt sicher, dass es zu keinem Kontakt mit anderen Speisen kommt und ist gleichzeitig der Grund, warum der Insektenburger nur in ausgewählten Restaurants angeboten werden kann, die über die nötigen räumlichen Kapazitäten verfügen.



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