Hans im Glück/Peter Pane

Außergerichtlicher Vergleich beendet Streit

Hans im Glück und Peter Pane/Paniceus beenden ihre Differenzen vor Gericht mit einem Vergleich.
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Hans im Glück und Peter Pane/Paniceus beenden ihre Differenzen vor Gericht mit einem Vergleich.

Drei Jahre währte der Rechtsstreit um eine außerordentliche Kündigung des Franchisevertragsverhältnisses zwischen Hans im Glück und Peter Pane/Paniceus. Nun setzt überraschend eine außergerichtliche Einigung den Schlußpunkt unter die Fehde der beiden Better-Burger-Ketten.

"Die Hans im Glück Franchise GmbH (Betreiberin der Hans im Glück-Restaurants) und die Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH (Betreiberin der Peter Pane-Restaurants) haben am 7. November mit Zustimmung ihrer Gesellschafter einen Vertrag unterzeichnet, der zur Beilegung aller strittigen Punkte zwischen den beiden Parteien führt", so der Originalton der Nachricht.

Dieser außergerichtliche Vergleich sei eine faire, einvernehmliche Lösung für beide Unternehmen und ermögliche in erster Linie die Konzentration auf das Tagesgeschäft und weiteres Wachstum, heißt es aus den Unternehmen.

Kündigung war Auslöser

Der ursprüngliche Auslöser für den Rechtsstreit waren unterschiedliche Auffassungen zur Kündigung des Franchise-Vertrages durch die Hans im Glück Franchise GmbH gegenüber der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH im Herbst 2015. Die Einigung der beiden Systemgastronomie-Unternehmen führt zur Einstellung aller laufenden gerichtlichen Verfahren zwischen den beiden Parteien. Über den genauen Inhalt des Vergleiches haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart, lassen aber verlauten, dass die Verhandlungen zum Vergleich sehr kooperativ und auf Augenhöhe geführt wurden.

Beide Unternehmen in Zahlen

Laut Top 100 Ranking der Wirtschaftsfachmagazins foodservice erzielte Hans im Glück 2017 mit 50 Betrieben 102,2 Mio. Euro Foodservice-Umsatz (netto) und belegte Rang 30. Paniceus Gastro erzielte mit 21 Units einen Foodservice-Umsatz von 42,2 Mio. Euro und rangierte an Position 74. „Peter Pane wird uneingeschränkt in Sortiment und Auftritt seinen erfolgreichen Weg weiter gehen und Ende des Jahres 28 Restaurants betreiben. Wir freuen uns sehr über die Einigung und schätzen die Kollegen in München“, so das aktuelle Statement von Paniceus-Geschäftsführer Patrick Junge.


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