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LSG Group mit 4,4 % mehr Umsatz

Die LSG Sky Chefs verdienen ihr Geld in der Luft.
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Die LSG Sky Chefs verdienen ihr Geld in der Luft.

Die LSG Group mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt erzielte von Januar bis September einen konsolidierten Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. Währungsbereinigt konnte der Umsatz trotz des freiwilligen Rückzugs aus bestimmten Märkten und des Auslaufs einiger Kundenaufträge um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden.

Dies sei laut Aussage des Unternehmens insbesondere auf gestiegene Passagierzahlen zurückzuführen, deren unterschiedliche Bordserviceanforderungen die LSG Group mit ihren beiden Expertenmarken LSG Sky Chefs (klassisches Catering) und Retail inMotion (Bordverkaufsprogramme) bedient hat.
LSG Sky Chefs
Mit klassischen (Bord-)Catering machten die LSG Sky Chefs im Jahr 2017 in Deutschland 776 Millionen Euro Umsatz. Sie belegten damit im foodservice Top 100 Ranking in Deutschland hinter McDonalds und Burger King den dritten Platz.
Das Adjusted EBIT lag, primär aufgrund gesunkener Transformationskosten, bei 99 Millionen Euro und damit rund 50 Prozent über dem Wert der ersten neun Monate 2017. Das EBIT stieg um 40 Prozent auf 94 Millionen Euro.
LSG Group weltweit
Die LSG Group hat ihren Hauptsitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt. Im Jahr 2017 erwirtschafteten die knapp 35.000 Mitarbeiter einen Konzernumsatz von 3,2 Milliarden Euro. Darüber hinaus verfügt die LSG Group über ein umfassendes Netzwerk von Joint Ventures und Partnerschaften rund um den Globus, die mehr als 20.000 Mitarbeiter beschäftigen und einen zusätzlichen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erwirtschaften.
„Diese erfreuliche Entwicklung unseres Ergebnisses ist insbesondere auf die Verbesserung der Performance in Nordamerika, den weltweiten Ausbau der Bordverkaufsaktivitäten sowie geringere Abschreibungen auf Forderungen zurückzuführen", sagt Dr. Kristin Neumann, Vorstand Finanzen.

In den ersten neun Monaten verlängerte LSG Sky Chefs umfassende Verträge mit United Airlines, American Airlines, LATAM und Cathay Dragon, während das Catering für Asiana und Alitalia an ihren jeweiligen Drehkreuzen in Seoul bzw. Rom auslief. Retail inMotion bestätigte seine Position als führender Bordverkaufsanbieter und Technologieexperte unter anderem auch durch den Gewinn des Bordverkaufsgeschäfts für Etihad Airways.



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