Insider-Tipps (39)

Lieblingsorte: Top 5 im Elbe-Weser-Dreieck

In Bremen und Umgebung gibt es ein spannendes gastronomisches Angebot.
pixabay
In Bremen und Umgebung gibt es ein spannendes gastronomisches Angebot.

FOOD SERVICE befragt exklusiv Profis der Gastronomie nach Empfehlungen für Lieblings-Locations in ihren Heimatregionen. Heute gibt Foodaktivist Hendrik Haase Empfehlungen rund um Elbe und Weser – vom hippen Streetfood-Markt über einen Tee-Spezialisten bis hin zur Sterne-Küche.

 

Internationales Format

Regionales Streetfood mit internationalem Flair: Markthalle Acht in Bremen.
Markthalle Acht
Regionales Streetfood mit internationalem Flair: Markthalle Acht in Bremen.
Coole Händler, die regionales Streetfood mit internationalem Flair untermalt mit Live-Musik anbieten, gibt es nicht nur in Berlin, Amsterdam und London – sondern seit einiger Zeit auch mitten in Bremen. Hier gibt es "Lecker Fisch" im Lütt Köök Huus oder lässige Pizza im New York Style. Dazu einen Cocktail mit regionalen Spirituosen oder ein Craftbier von der Bremer Braumanufaktur: Die Markthalle Acht, mit viel Engagement geführt und kreativ mit Leben gefüllt, befindet sich direkt hinter dem St.Petri Dom in der Innenstadt. Sie kann es durchaus mit internationalen Food-Halls aufnehmen.

Schwimmende Containerarchitektur

In der schwimmenden Containerarchitektur an der Nordelbe gibt es nicht nur Kaffee und Kuchen sondern auch Craftbier.
Thorsten Baering
In der schwimmenden Containerarchitektur an der Nordelbe gibt es nicht nur Kaffee und Kuchen sondern auch Craftbier.
Für Kaffee war Hamburg immer schon bekannt. Dass eine der besten Röstereien auf einem Floß in der Billwerder Bucht zu finden ist, wissen allerdings die wenigsten. Die Public Coffee Roasters machen im Entenwerder1 ihre fein und langsam gerösteten Spezialitätenkaffees und das beste: Man kann sie unweit des Röstofens in lässiger Atmosphäre genießen. In der coolen Containerarchitektur an der Nordelbe gibt es aber nicht nur Kaffee und Kuchen sondern auch Craftbier und frisches, leckeres, handgemachtes Essen.

Inhabergeführtes Kleinod

Keine Internetseite – dafür viel selbstgebackener Kuchen aus Bio-Zutaten flankiert von einer guten Tee-Auswahl zum Genießen auf Lammfellen in einem kleinen gemütlichen Gastraum in der Altstadt von Otterndorf. Die Zaubernuß ist ein liebevolles, inhabergeführtes Kleinod in dem besuchenswerten Ferienort an der Elbe. Der perfekte Ort zum Aufwärmen nach einem langen Spaziergang am Deich.

Regionalität first!

Auf den Tellern finden sich im Restaurant Strom neben frisch angelandeten Meeresfischen auch Wasserbüffel und Wollschweine von regionalen Bauern.
Antje Schimanke
Auf den Tellern finden sich im Restaurant Strom neben frisch angelandeten Meeresfischen auch Wasserbüffel und Wollschweine von regionalen Bauern.
Einige Durchreisende besuchen das Atlantic Hotel am Weserdeich um ihre Elektro-Autos aufzuladen, während sie im Restaurant Strom Menüs aus regionalen Zutaten genießen. Auf den Tellern finden sich neben frisch angelandeten Meeresfischen auch Wasserbüffel und Wollschweine von regionalen Bauern. Ein Engagement für Genuss und Qualität, das man hier auf den ersten Blick nicht unbedingt erwartet.  

Unprätentiöse Sterne-Küche

Ganz im Norden kocht Marc Rennhack mit Blick auf Nordsee und das Wattenmeer seit Jahren still und leise eine unprätentiöse Sterne-Küche. Direkt hinter den Cuxhavener Dünen versteckt sich das Sterneck, ein Gastraum mit nur wenigen Tischen im Badhotel Sternhagen. Fantastisch schmeckt sein kreatives Menü aus Gemüse. Beim klassisch gehaltenen Menü sollte man unbedingt den Fleischgang mit Arenschem Weideochsen von der Bio-Bäuerin Ada Fischer probieren. Die Ochsen leben nur ein paar Kilometer weiter auf den Duhner Salzwiesen.
Über Hendrik Haase
Hendrik Haase (34) ist Kommunikationsdesigner, Autor, Entrepreneur, Berater des Slow Food Youth Networks und wird häufig als Foodaktivist bezeichnet. Warum er als Foodaktivist bezeichnet wird, erklärt er wie folgt: "Auf zahlreichen Reisen besuche ich regelmäßig Bauernhöfe, Restaurants, Genusshandwerker und Industriebetriebe, mische mich in die politische Diskussion ein und besuche Lobby-Veranstaltungen, Kongresse und Messen. Durch eine Vielzahl von Begegnungen und Inspirationen entstehen immer wieder neue Ideen für meine Arbeit." In der Mai-Ausgabe der foodservice sprachen wir mit Hendrik Haase über Gastronomie-Erwartungen der Millennials: Jetzt im E-Paper lesen .





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