Insider-Tipps (61)

Lieblingsorte: Top 5 in der Region Waldviertel (A)

Die Schlossruine Senftenberg in der Wachau/Kremstal ist eines von vielen verfallenen und erhaltenen Schlössern in der niederösterreichischen Region Waldviertel, die zahlreiche gastronomisch spannende Plätze zun bieten hat wie etwa das Weinhaus Nigl in Senftenberg.
Imago Images/Westend61
Die Schlossruine Senftenberg in der Wachau/Kremstal ist eines von vielen verfallenen und erhaltenen Schlössern in der niederösterreichischen Region Waldviertel, die zahlreiche gastronomisch spannende Plätze zun bieten hat wie etwa das Weinhaus Nigl in Senftenberg.

FOOD SERVICE entlockt den Profis der Gastronomie-Branche exklusiv ihre Empfehlungen für Lieblings-Locations in ihrer (Wahl-)Heimat. Hier die fünf Restaurant-Tipps für das Waldviertel, nordwestlicher Teil des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich, von Hanni Rützler, eine der führenden Foodtrend-Forscherinnen Europas.


Wechselspiel von Teller & Keller

In der Weinbeisserei geht es um Beissereien zum Wein, heißt, es geht um die kulinarische Begleitung zum Rebensaft. Und natürlich vice versa. Diese Liaison von Wein & Food rückt Inhaber Hermann Hager in seinem Restaurant im Weingut mit Vinothek und Gewölbekeller in den Fokus. Die verwendeten Produkte stammen bevorzugt von regionalen Bauern und aus biologischer Landwirtschaft.
Weinbeisserei
In der Weinbeisserei geht es um Beissereien zum Wein, heißt, es geht um die kulinarische Begleitung zum Rebensaft. Und natürlich vice versa. Diese Liaison von Wein & Food rückt Inhaber Hermann Hager in seinem Restaurant im Weingut mit Vinothek und Gewölbekeller in den Fokus. Die verwendeten Produkte stammen bevorzugt von regionalen Bauern und aus biologischer Landwirtschaft.
Einer meiner absoluten Lieblingsplätze im Waldviertel ist die Weinbeisserei. Moderne Architektur paart sich mit traditioneller Gastlichkeit und einem sensationellen Blick von der Terrasse über das Kamptal. Hermann Hager macht nicht nur herrliche Weine, sondern bringt auch das Wechselspiel zwischen Teller und Keller perfekt auf den Punkt.

Klassiker und Besonderes

 
Das Restaurant Weingut Nigl im Kremstal hat sowohl regionale Klassiker im Repertoire wie Backhenderl und Oma Nigls Grammelknödel als auch gehobene Offerten wie Chateaubriand oder Gänsestopfleber.
Weingut Nigl
Das Restaurant Weingut Nigl im Kremstal hat sowohl regionale Klassiker im Repertoire wie Backhenderl und Oma Nigls Grammelknödel als auch gehobene Offerten wie Chateaubriand oder Gänsestopfleber.
Das Schöne am Waldviertel: Auch die berühmte Wachau ist geografisch ein Teil des Waldviertels. Und eines meiner Lieblingsweingüter betreibt auch ein sehr gutes Restaurant Weingut Nigl mit einer gemütlichen Gaststube und einen idyllischen Gastgarten am Fuße der Ruine Senftenberg.

Tafeln im Schlossambiente

Das Restaurant des Schlosshotels Rosenau bietet neben seinem ausgewählten à-lacarte-Repertoire auch saisonale Dinner-Specials an, vom Valentinstags- bis zum Rosendinner.
Schlosshotel Rosenau
Das Restaurant des Schlosshotels Rosenau bietet neben seinem ausgewählten à-lacarte-Repertoire auch saisonale Dinner-Specials an, vom Valentinstags- bis zum Rosendinner.
Schon architektonisch ist das Schlosshotel Rosenau mit seinem Schloss-Restaurant ein Juwel, wie man es im nördlichen Waldviertel nicht erwartet: Ein Barockschloss mit zauberhaftem Ambiente, das man im Sommer auch auf der Terrasse genießen kann. Die Küche bietet regionale Schmankerln mit internationalen Akzenten.

Terrasse plus Gewölbegaststube

Der Gasthof Failler ist in Österreich vielen ein Begriff, wegen seiner traditionellen Waldviertler Küche mit Abstechern in die Wiener und Internationale Küche. Die dreihundertjährige Tradition spiegelt das Ambiente des Gastraumes im Gewölbekeller wider, die Terrasse besticht mit bestem Blick über die Region.
Gasthof Failler, Zum Goldenen Lamm
Der Gasthof Failler ist in Österreich vielen ein Begriff, wegen seiner traditionellen Waldviertler Küche mit Abstechern in die Wiener und Internationale Küche. Die dreihundertjährige Tradition spiegelt das Ambiente des Gastraumes im Gewölbekeller wider, die Terrasse besticht mit bestem Blick über die Region.
Gasthof Failler, Zum goldenen Lamm: Im Sommer sitze ich gerne auf der Terrasse des Gasthofes Failler und genieße nicht nur die Waldviertler Küche, zum Beispiel Knödel und Karpfen, sondern auch den tollen Blick über das Thayatal. Im Winter fühle ich mich in der kleinen, denkmalgeschützten Gewölbegaststube wohl oder genieße einen Filmabend im Festsaal, der schon 1920 als Lichtspieltheater diente.

Bio-Küche für Gäste und Mitarbeiter

 
 Die österreichische Bio-Marke Sonnentor öffnet nun seine Betriebskantine und -küche auch für externe Gäste. Von Montag bis Donnerstag können Gäste mittags im Bio-Gasthaus Leibspeis' täglich wechselnde Speisen der Saison genießen.
Sonnentor
Die österreichische Bio-Marke Sonnentor öffnet nun seine Betriebskantine und -küche auch für externe Gäste. Von Montag bis Donnerstag können Gäste mittags im Bio-Gasthaus Leibspeis' täglich wechselnde Speisen der Saison genießen.
Johannes Gutmann ist ein österreichischer Bio-Pionier und hat mit Sonnentor eine erfolgreiche Marke aufgebaut. Und nun im niederösterreichischen Zwettl die Betriebskantine zu einem Gasthaus erweitert, das Bio-Gasthaus Leibspeis', in dem Mitarbeiter und Kunden gemeinsam feine Küche aus Biozutaten genießen können.
Über Hanni Rützler
Hanni Rützler ist nicht nur Gründerin und Leiterin des Futurefoodstudios, sie gilt zugleich als eine der führenden Foodtrend-Forscherinnen Europas. Den Wandel unserer Esskultur hat sie seit 25 Jahren fest im Blick und nimmt dabei auch unscheinbare Veränderungen wahr, um diese einzuordnen. Dabei geht es sowohl um die Veränderungen im deutschsprachigen und europäischen Raum als auch um weltweite Entwicklungen. Als ausgebildete Ernährungswissenschaftlerin und Gesundheitspsychologin bewegt sie sich professionell zwischen den Disziplinen und versteht es, verschiedene Erkenntnisse zusammenzuführen.
In Hanni Rützlers Studien zur Zukunft der Ernährung sowie ihrem jährlich erscheinenden Foodreport spürt sie dem Wandel der Konsumkultur nach, wobei es ihr gelingt, nachhaltige Foodtrends von kurzfristigen Moden und Medien-Hypes zu unterscheiden.


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