Interview Aris Kaschefi

"Noch viel Potenzial drin"

Dr. Aris Kaschefi ist Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft (BDV).
Claudia Zilz
Dr. Aris Kaschefi ist Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft (BDV).

Wo, bitte schön, sind die smarten Automaten, die frische und gesunde Inhalte liefern? Ein Gespräch mit Dr. Aris Kaschefi über intelligente Kühlschränke, visionäre Micro-Markets und trendige Kaffeekonzepte. Der Jurist ist seit 2011 Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft (BDV).

Dieser Text ist gekürzt. Das vollständige Interview lesen Sie in der Septemberausgabe der gv-praxis. Jetzt im E-Paper lesen

gv-praxis: Herr Kaschefi, welche Trends bewegen derzeit am meisten die Vending-Branche?
Dr. Aris Kaschefi: Die Versorgung von kleinen und größeren Büroeinheiten mit Kaffeevollautomaten ist sicherlich eines der absoluten Steckenpferde der Branche. Die Nachfrage in den Unternehmen ist hoch und die Operator begegnen dieser Nachfrage mit qualitativ hochwertigen Kaffeekonzepten und viel Engagement. Dies spiegelt sich auch in den Automatenverkaufszahlen wider. Die Steigerungen bei Kleingeräten liegen weit über denen der Standgeräte.

Auch Unternehmen wie Starbucks drängen in den Office-Coffee-Markt und wollen etwas von dem Kuchen abhaben. Wie bewerten Sie das?
Das stimmt, auch die britische Coffeeshop-Kette Costa ist in diesen Ring eingestiegen. Die permanente Verfügbarkeit von Kaffee an allen Ecken – gleich, ob im Handel oder Büro – ist grundsätzlich zu begrüßen. Im Unternehmen zeigt der Arbeitgeber mittels moderner Kaffeekonzepte, dass er seine Mitarbeiter wertschätzt. Dabei ganz wichtig: Der Kaffee für Officearbeiter muss heute nicht mehr nur billig sein. Dies ist eine Chance für die gesamte Vendingbranche, aus der Rolle des Lieferanten des reinen Funktionskaffees herauszutreten. Der Automat kann heute nämlich weit mehr als heiß, schwarz und geschmacksbefreit. Die Vielfalt und Qualität des angebotenen Sortiments ist enorm und auch der Standgerätemarkt hat sich qualitativ weiterentwickelt. Die Veränderungen am Automaten werden auch vom Kunden wahrgenommen und geschätzt.

Der Trend geht also hin zum Premiumkaffee?
Ja, auf jeden Fall. Geräte mit ganzer Bohne boomen. Grundsätzlich lässt sich heute ein hervorragender Kaffee aus jedem Gerätetyp ausgeben – gleich ob Stand- oder Kleingerät. Entscheidend ist, dass der Servicemitarbeiter des Operators entsprechend qualifiziert ist. Viele Automaten-Dienstleister schulen deshalb ihre Mitarbeiter speziell zu diesem Thema. Auch der BDV unterstützt die Operator bei ihrem Vorhaben, die Qualität in der Tasse am Automaten zu steigern, mit Seminaren.

Im vollständigen  Interview spricht Kaschefi über die neuen Anforderungen an das Automatengeschäft, das Konzept der Micro-Markets und smarte Kühlschränke. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.

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