Interview Eugen Block

"Soll ich aufhören, Trends zu entdecken?"

Eugen Block.
Thomas Fedra
Eugen Block.

1968 legte Eugen Block mit dem ersten Steakhaus in Hamburg den Grundstein für die Block-Gruppe. Im exklusiven Interview spricht er über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Gespräch ist Teil des foodservice-Specials zum 50jährigen Bestehen des Unternehmens. Für Kombi- und Digital-Abonnenten geht es hier zum Block-Special (Epaper).




Herr Block, worauf sind Sie nach 50 Jahren Unternehmertum besonders stolz? 

Auf unsere Restaurants! Sie sind nicht nur atmosphärisch gelungen, durch ihre Einrichtung, die Beleuchtung, das großzügige Layout ohne störende Winkel und Ecken. Sondern auch die Funktionalität stimmt bis ins Detail, so dass jedes Block House gutes Geld verdient. Zudem kann ich stolz sein, dass ich dank der Gründung einer Fleischerei und von Block Menü die Kontrolle über die gleichbleibend hohe Qualität des Essens gewinnen konnte. Meine unternehmerische Leistung ist die Qualitätskontrolle durch Systematisierung und Standardisierung. Das gelingt in dieser Konsequenz nicht vielen! Denn dafür ist unheimlich viel Feilen an Details vonnöten. 

Wie oft machen Sie sich in einem Block House ein Bild vom operativen Geschehen? 
Zwei bis dreimal in der Woche. Block House ist gut. So gut, dass es mir schwer fällt, Fehler zu finden…

Sie sind immer noch im Unternehmen aktiv, prägen dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Woher nimmt man für ein derartiges Langzeit-Engagement mit Herzblut und Leidenschaft die Energie?
Es gibt schon Tage, an denen ich merke, dass der Antrieb weniger wird. Ich gehe inzwischen auch gerne mal auf Reisen, kümmere mich um meinen Garten, schneide Rosen. Andererseits: Womit soll ich aufhören? Soll ich aufhören, die Welt zu beobachten, Trends zu entdecken? Oder aufhören, daraus Ideen zu entwickeln, Konzepte? Der liebe Gott hat mich als unternehmerisch denkenden, fleißigen Menschen geschaffen. Das ist mein Leben!


Im weiteren Gespräch erzählt Eugen Block unter anderem über seine aktuelle Rolle in der Block Gruppe, den Umgang mit Mitarbeitern und seinen größten unternehmerischen Tiefschlag. Kombi- und Digitalabonnenten lesen hier das ganze Interview (E-Paper). Kein Abo? Hier geht es zum Probeabonnement.




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